Bush foltert weiter



Weltfeind Nummer 1 hat wieder zugeschlagen.
Nachdem seit längerem die US-Geheimdienste in der Kritik stehen, Folter als gängigen Bestandteil ihrer Verhörmethoden zu betreiben, verabschiedeten der US-Senat und das Repräsentantenhaus kürzlich das neue Geheimdienstgesetz, in dem der CIA die Anwendung von 19 Verhörmethoden gestattet wird, die auch dem US-Militär erlaubt sind. Das besonders kritisierte "Waterboarding", bei dem den Gefangenen das Gefühl des Ertrinkens vermittelt wird, ist darin verboten.
Einmal mehr demonstriert der Vater aller Terroristen - George W. Bush - seines Zeichens unter dubiosen Umständen gewählter Präsident des zu Unrecht pauschal gehassten Landes und Marionette von Wirtschaft, Militär sowie Bush Senior - Ignoranz und Kaltschnäuzigkeit und legte gegen dieses Gesetz sein Veto ein.
"Das mir vom Kongress übermittelte Gesetz nimmt uns eines der nützlichsten Werkzeuge im Kampf gegen den Terror", begründete Bush am Samstag in seiner wöchentlichen Radioansprache seinen Einspruch.
Der Geheimdienst habe es mit "hartgesottenen Terroristen" zu tun, die darauf trainiert seien, Verhörpraktiken zu widerstehen - unter diesem Einwand hatte Bush bereits zuvor sein Veto gegen jedes Gesetz angekündigt, welches dem US-Geheimdienst bei seinen Verhörmethoden Beschränkungen auferlegt.

Viele Amerikaner distanzieren sich von dieser Entscheidung ihres Präsidenten und wünschen ihm, seine Foltermethoden am eigenen Leib zu erfahren. Von Bekannten wurde mir dieses im Artikel gepostete Bild übermittelt, welches zwar nicht neu ist, aber einmal mehr zum Ausdruck bringen soll, dass nicht alle Amerikaner Folterknechte und Kriegshetzer sind. Davon gehe ich mal aus. Schließlich möchte wohl kaum jemand, dass von Politikern wie Schäuble, Haider, Strache auf UNS geschlossen wird. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn einer der drei genannten Herrschaften die Macht eines US-Präsidenten hätte....


2 Responses So Far:

Shade_Nature hat gesagt…

Was soll man groß sagen?
Jedes Volk bekommt die Regierung die es verdient. Unter den heutigen Bedingungen würde ich dieses Land nicht nochmals besuchen. Amerika hat sich vom "Beschützer der Demokratie" mit Hilfe der Regierung Bush zu einem Volk von Folterknechten und Kriegstreibern entwickelt. Immerhin, die Mehrheit dort wollte es gleich zweimal so haben. Die pure Gier nach Geld und Macht wird leider auch Europa ereilen. Die Anzeichen dafür mehren sich bereits. Ich kann dazu nur sagen "God, don't bless Amerika"!

Thumbsucker hat gesagt…

Stimme dir Teils zu... Allerdings kann man nicht alle Amerikaner in einen Topf werfen. So wenig wie wir Österreicher wußten, was uns mit Gusenbauer und Platter blüht, oder den Deutschen mit Schäuble, so wenig wußten die Amis, was sie mit Bush erwartet. Wer weiß wie unsere Politiker agieren würden, wenn sie die Macht eines US-Präsidenten hätten....

 
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