Paranoia am Flughafen - wer ist hier der Terrorist?



Und weil`s so schön ist, nochmal die USA, diesmal vom Schauplatz Orlando, Florida.
James Hoyne, 14, schwer krank, wurde Opfer eines übereifrigen "Screeners" (Gepäck-Kontrolleur, aber Screener klingt wesentlich wichtiger) am Orlando International Airport.
James hat eine Magensonde zur künstlichen Ernährung und immer eine Reservespritze dabei, um sich die lebensnotwendige Nahrung spritzen zu können. Besagte Reservespritze samt zugehörigem Schlauch ist - selbstverständlich - steril verpackt in durchsichtiges Plastik (siehe Foto). Bei der Kontrolle des Handgepäcks vor dem Abflug begann besagter "Screener", das medizinische Gerät auszupacken. "Ich sagte `bitte nicht öffnen` und sie sagte `Ich werde das öffnen, ob du willst oder nicht. Wenn du es mich nicht öffnen lässt, kann ich dich nicht ins Flugzeug lassen`" schildert James das Gespräch mit dem "Screener".
Von dieser Sache bekam der US TV-Sender Channel 9 Wind und begann dem nachzugehen. Erst da begann die TSA (Transportation Security Administration) mit einer Untersuchung dieses Vorfalls und entschuldigte sich bei dem Teenager.
Wieder einmal muß ich darauf hinweisen, dass genau diese Praktiken das angestrebte Ziel des EU-Komissars Frattini sind und wir einmal mehr in der Gegenwart Amerikas die europäische Zukunft erkennen, wenn die Paranoia in den europäischen Parlamenten weiter ausufert. Erstrebenswert? Keinesfalls.


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