Künstler lässt Hund verhungern - live im Museum














Kunst hat eine neue Definition. Der costaricanische "Künstler" Guillermo Vargas schickte ein paar Straßenkinder in das Armenviertel der Stadt Managua, um einen abgemagerten Hund einzufangen. Diesen band er in der städtischen Galerie an, nahm ein paar Eimer Hundefutter und schrieb damit den Satz "Du bist, was du liest" an die Wand. Wie auf den Fotos zu sehen ist, steht die elitäre Klientel des Museums um dieses bedauernswerte Tier herum, Hundefutter in greifbarer Nähe und tut - nichts. Niemand gab dem Hund Futter, am Tag nach der Ausstellungseröffnung war der Vierbeiner tot. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Canda erinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zwei Rottweilern angegriffen und getötet worden. "Die Menschen haben ihm erst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde", so Vargas. "Der Hund aus meiner Ausstellung ist heute lebendiger als je zuvor, weil immer noch über ihn gesprochen wird."
Wow. Sind wir nicht eine tolle Gesellschaft? Erhaben, zivilisiert, kultiviert und open minded.
Und wieder mal schießt mir ein Gedanke durch den Kopf: die Menschheit ist zum kotzen.


32 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Was für ein perverses Arschloch. Und alle, die es mit angesehen haben ohne zu handeln: dito!

Karla hat gesagt…

Hallo,

wo hast Du diese Informationen her? Gibt es da eine spanische Zeitung etc, wo man sich das auch noch einmal ansehen kann?


Karla

Thumbsucker hat gesagt…

@Anon1: Ja sitmmt, das ist einer der Aspekte. Das Futter in unmittelbarer Reichweite - jeder hätte den Hund füttern können, keiner hat es getan. Symptomatisch für unsere Gesellschaft...?

@Karla: ich kann dir die Google-Treffer bieten, da findest du jede Menge Lesestoff in allen Sprachen und aus allen Ländern zu diesem Thema:
http://bit.ly/oj9z7X

Das ist also tatsächlich so passiert, wir ich es hier schildere.

Thumbsucker hat gesagt…

btw danke an alle, die hierauf zugreifen(via Facebook - egal woher). Ich dachte schon, ich bin der einzige, den das interessiert.

Anonym hat gesagt…

ich könnt kotzen bei sowas...unmöglich

Sabbysch hat gesagt…

Aber es hat funktioniert: Es hat die nötige Aufmerksamkeit erzeugt.

Und zwar darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen viel zu oft weg gucken. Bei U Bahn Schlägern, wenn Obdachlose angezündet werden, sogar bei Vergewaltigungen am Straßenrand. Das ist erstmal zum kotzen.

Anonym hat gesagt…

Ich denke das Futter hätte nichts geholfen. Vermutlich ist er verdurstet.
Aber sinnlose Tierquälerei war es trotzdem. In Deutschland wär er dafür angezeigt worden.

hurkunde hat gesagt…

Kotz

hurkunde hat gesagt…

Ich habe aber auch gelesen, dass der Hund schon am Sterben war, und nur 3 Stunden "ausgestellt" wurde... was immer noch mega krank ist, versteh mich nicht falsch http://www.guardian.co.uk/artanddesign/2008/mar/30/art.spain aber es ist eben nicht, so dass er wochenlang da eingesperrt war und tagelang nichts zu essen bekam...schlichtweg falsch...

Jacky,Chenoa und Henry hat gesagt…

was für ein elender mistkerl ist dieser künstler?
was für menschen schauen zu wie der hund elendig sterben muss?!
jede minute die dieser hund ertragen musste ist zu viel.
ich könnte schreien und heulen wenn ich das sehe, die menschen sind einfach nur elender abschaum!
keiner hat das herz hinzuschauen und einzugreifen, es macht mich so endlos wütend!

Robert Tomsons hat gesagt…

Gibt es überhaupt kein Mitleid (egal für Mensch oder Tier) mehr in unserer Gesellschaft, dass ein Künstler erst zu so einer drastischen Aktion greifen muss? Ich verstehe es nicht. Bei dem Anblick der Menschen in der Kunsthalle wird mir schlecht.

Anonym hat gesagt…

die entsprechende spiegel-meldung stammt vom 22.10.2007.

der post stammt vom 21.4.08

warum taucht das ganze nach so langer zeit im rivva-feed auf?

Anonym hat gesagt…

Ehrlich? Hängt das Arschloch an einer Leine und lässt ihn wo verhungern. Und dann, kann ER sich darüber freuen dass er in aller Munde ist.

Perverses Miststück.

Anonym hat gesagt…

Auf die damalige Ausstellung aufmerksam zu machen, ist schon nicht verkehrt. Es hätte nur direkt ein Beitrag sein sollen, der wenigstens auch besagt, dass es ein Hoax war. Bspw.

http://marielouiseplum.blogspot.com/2008/04/starving-dog-as-art-gallery-confirm.html

anonym hat gesagt…

perverses dreckschwein. dir sollte man alle arme und beine abhacken. und den wichsern die im museum zugesehen haben auch.

Anonym hat gesagt…

Liest eigentlich niemand die anderen Kommentare, bevor man sich hier auskotzt?

Anonym hat gesagt…

Ich bin sprachlos und traurig, dass der Tod eines Hundes unter dem Aspekt "Kunst" steht.

Anonym hat gesagt…

der hund wäre auch auf der straße binnen der ziet gestorben. im endeffekt hat der künstler den museumsbesuchern ja die chance gegeben ihn zu retten. das war wahrscheinlich seine "idee"
das er ihn ja aber auch hätte versorgen können, steht nicht zur frage und ihm gebührt deswegen auch verachtung.

Anonym hat gesagt…

HASS, HASS, HASS ... der sollt mir mal zwischen die finger kommen!!!
Mehr fällt mir da "leider" nicht ein!

Anonym hat gesagt…

So ein Dreckschwein gehört hunter Gitter, und die Besucher ebenfalls

Anonym hat gesagt…

Wenn man dieser Quelle Glauben schenken darf : http://www.guardian.co.uk/artanddesign/2008/mar/30/art.spain, dann wurde der Hund normal gefüttert und nur 3 Stunden lang ausgestellt um die Reaktionen der Menschen zu testen.
Erschreckend ist dann aber in der Tat, das niemand gegen diese (so musste man ja annehmen) Tierquälerei anging.

Anonym hat gesagt…

Krank! Krank! Krank! Eine Schande für die Menschheit! Künstler, dass ich nicht lache! Abschaum, Untermensch,... mir fehlen die Worte!

Ich würde den Typen auch gerne mal ausstellen!

Anonym hat gesagt…

Was ..??? wie kann sowas sein..?? das zeigt mal wieder wie grausam die menschen sein können und wie herzlos...
ich könnte kotzen....
und niemand macht was dagegen weil es erlaubt/legal is das darf doch nich wahr sein....
einfach nur wahrnsinn

Anonym hat gesagt…

psychopathisches Arschloch,sollte mal einen SelbsTversuch bei sich machen (gefesselt...Essen vor sich....begafft werden und langsam verhungern...wenn er dann Tod ist,geht er als Künstler in die Geschichte ein.Wünsche diesen Mann alles erdenkliche böse !!!!!

Anonym hat gesagt…

Sicherheitsverwahrung für Kinderschänder ist gegen´s Grundgesetz,fahrende Krematorien für Strassenhunde für ne "saubere" Fußballveranstaltung,Menschen die daneben stehen wenn Menschen von Gehirnamputierten zu Tode geprügelt werden...was soll man von "unserer" Menschheit noch anderes erwarten?!

Anonym hat gesagt…

Also das ist schon eine schweinerei , einem Tier das essen zu verweigern.. dazu das der Hund , ( man sieht ja mit jedem menschen der ihn betrachtet hat), darauf wartete ihm was Futter zugeben, und wie schon oben geschieldert , der Hund ist sicher eher verdurstet wie verhungert, oder eher beides..
Die Augen des Hundes und sein verhalten, ist der mitleideste Blick den man an einem Tier erkennen kann..Mit seinen Augen bittet er die Menschen , bitte helft mir doch und gib mir was zu essen und zu trinken..Mit allerletzter kraft rufft sich das Tier noch einige male auf und zeigt den Menschen mit seinem verhalten es ist noch nicht zu spaet um mir zu helfen...
Mir laufen die traenen vor beschaemung und mitleid mit dem Tier..
Und sowas nennt sich Kuenstler, der mit Kunst und Natur verbunden ist>> Darf doch nicht whar sein!!!
Menschen dieser Art finde ich Herzlos,
glaubt ihr wirklich das dieser Mensch von kunst und Natur ahnung hat??
Und was stellt dieser Mensch in Kunst und Natur da??
Ich sage Nichts!!

Anonym hat gesagt…

ich hasse menschen....mir is so schlecht. ich hasse sie

Menschenfotografin Lena hat gesagt…

ich finde, die überschrift deines blogbeitrags gehört geändert.
nicht er allein hat den hund verhungern lassen...

Anonym hat gesagt…

Der Hund ist NICHT verhungert, er war dort für drei STunden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wäre er ohne Künstler und Galeristin verhungert. Diese haben das abgemagerte Tier von der Straße geholt und fortan versorgt! Erst vollständig informieren dann posten und dann könnt ihr euren unseligen Lynchmob losschicken. Informationsmanagement wie bei der Bildzeitung hier. Pfui. Und alle die sich hier wild entrüsten und nicht vegan oder zumindest vegetarisch leben sollen mal schön die Schnauze halten. Ebenso die, die unbeteiligt mit starrem Blick die Obdachlosen ignorieren, die um eine Spende bitten. Da "verhungert" auf gewisse Art und Weise ein Mensch...

Horst-Heinz hat gesagt…

@Robert Tomsons: Was heißt denn, daß der Künstler 'muß'? Niemand hat ihn gezwungen darauf aufmerksam zu machen (worauf auch immer) und daß er zu diesem Mittel gegriffen hat ist skrupellos. Des weiteren ist es doch genauso wenig Kunst ein Lebewesen tödicher Folter auszusetzen. Mag der Kunstbegriff auch dehnbar sein, auch Kondome reißen irgendwann.
@Anonym (16. Mai 2012): Auch wenn du dies nicht mehr lesen wirst, auf deinen Satz "Und alle die sich hier wild entrüsten und nicht vegan oder zumindest vegetarisch leben sollen mal schön die Schnauze halten." Muß ich etwas engegnen. Du beanspruchst hier klar eine Deutungshoheit für dich/deine Gruppe. Ergo bist du ein Fundamentalist mit dem nicht zu reden ist. Ergo bist du auch nicht besser als der Ottonormalnazi.
Auch wenn der Hund überlebt hat, wurde er gequält.
UNNND wenn ich ein Tier aufziehe, füttere, beschütze und dann auf die schnellste und nach menschlichem Ermessen schmerzärmste Methode eigenhändig töte, um seine Teile als Nahrung und Rohstoff nutze, bin ich kein Tierquäler sondern handle nur artgerecht - meiner Art gerecht.

Anonym hat gesagt…

Was soll das ? Das ist so asozial man !!!
Könnte heulen...dafür finde ich keine Worte mehr :'(

Unknown hat gesagt…

Ich teile es so oft auf FB genauso wie den Trade of Shame bis niemand mehr weg sieht.
Sollte mir diese Person eines Tages unter die Finger kommen wird der Künstler vermutlich den Notarzt brauchen.
Und hier sieht man die mangelnde Zivilcourage, ich hätte einfach den Strick durchgeschnitten den Hund mitgenommen und zum Essen eingeladen dann seinen zweiten Geburtstag gefeiert.

 
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