Natascha Kampusch erklärt die Welt



Langsam ist`s gut. Frau Kampusch hat zweifellos Dinge erlebt, die man dem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Aber die Eigen-PR auf dem Rücken der leidgeprüften Familie Fritzl aus Amstetten erreicht nun langsam ein belästigendes Ausmaß. Die Frau, die predigt, man solle als Opfer die Stille suchen und die Medienöffentlichkeit meiden, gibt Interviews im Akkord und lässt mit Sonderlichkeiten aufhorchen.

So philosophierte Frau Kampusch im Interview mit dem britischen Sender BBC über die Ursachen für die Missbrauchsfälle in Österreich. Frau Kampuschs Weisheit zufolge hätten diese mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs zu tun. Der Missbrauch wäre die Folge des damaligen Erziehungssystems. Die Gewalt im Österreich von heute habe demnach mit der NS-Zeit zu tun, in der die Frau unterdrückt und autoritäre Erziehung sehr ernst genommen wurde (...). Kurz - Österreichs Männer genossen die Erziehungsmethoden der Nazis, darum graben wir Verliese und unterdrücken unsere Frauen. Außerdem sei sie der Meinung, dass die Familie Fritzl eine lange Therapie benötige. Was würden die sachkundigen Betreuer der Amstettner Familie wohl ohne Frau Kampusch machen?

Würde dem medizinischen Personal aus der Klinik in Mauer raten, umgehend Frau Kampusch als Beraterin hinzuzuziehen. Selbstverständlich gegen ein entsprechendes Honorar und unter den wachsamen Augen eines Kamerateams - man könnte dies doch gleich zu einer Doku-Soap aufbereiten, DAS wäre doch mal was. "Natascha therapiert", Montags - Freitags auf Puls4.
Ob Frau Kampusch sich darüber im Klaren ist, dass sie gerade die restlichen Sympathien im deutschsprachigen Raum verspielt? Sowohl in Österreich, als auch in Deutschland finden die Menschen kaum noch ein gutes Wort, wenn sie mal wieder mit Kampusch-News drangsaliert werden. Man sollte wissen wann es an der Zeit ist, sich zurückzuziehen, Frau Kampusch...


5 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Wenn es hier einen DANKE Button gäbe, würd ich ihn glatt drücken!

Anonym hat gesagt…

ganz meine Meinung

Anonym hat gesagt…

Besser könnte man es nicht ausdrücken ;)

Anonym hat gesagt…

BBC,ich fass es nicht,nimmt ein amputierte Hirn,weil akut insuffizient,ernst?

LG aus D,die Person ist seit ihrer krank-und zwanghaften Mediengier immens überdrüssig.

Anonym hat gesagt…

N.K.hat sich aus der Hand ihres Entführers befreit,nun begibt sie sich freiwillig in die Abhängigkeit der Medien.Sie schätzt nach 8 1/2 Jahren weitgehender Isolierung ihren Horizont zu hoch ein. Daß Bücher lesen, Radiohören,gute Artikulation und ein g'sundes Selbstbewußtsein zu wenig sind, um eine gewisse geistige Reife zu erlangen, müßte ihr mal einer ihrer Einflüsterer deutlich zu verstehen geben. (M)ein gutgemeinter Rat an sie: Nimm dich dringend zurück, beim Umgang mit den Medien und beim Essen, Mädchen!

 
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