Scientology will Deutschland knacken



Der deutsche Journalist Fredy Gareis recherchierte 5 Monate lang undercover innerhalb der Sekte Scientology. Bewaffnet mit einer versteckten Kamera dokumentierte er jeden seiner Kontakte mit den Brainwash-Experten und veröffentlicht nun das Ergebnis seines verdeckten Einsatzes.
Demnach dürfte Deutschland eine zentrale Rolle für Scientology spielen. Man ist der Meinung, dass "Wenn wir Berlin knacken, dann schaffen wir es überall." und so gibt man sich größte Mühe, die Mitglieder von Scientology Deutschland unter Kontrolle zu halten, was Fredy Gareis - der mittlerweile "ausgestiegen" ist - gerade am eigenen Leib verspürt. Überrascht war der Journalist vor allem von der Tatsache, dass trotz seiner Meinung über die Sekte auch in seinem Kopf eine Art "Umdenken" stattfand, woran man die Gefährlichkeit von Scientology ganz klar erkennt.

Gareis dazu: "Bei mir hat sich zu meinem eigenen Erstaunen ein Wettbewerbsgedanke entwickelt: Ich ertappte mich dabei, auch diese blöde "Brücke der Erleuchtung" erreichen zu wollen. Nach den Kursen fragte ich mich manchmal: "Verdammt, warum bin ich noch nicht höher gekommen?" Außerdem übernimmt man irgendwann diese typische Propagandasprache: Zum Schluss habe ich auch privat von "Kirche" und "Religion" gesprochen - obwohl ich weiß, dass die Begriffe nicht zutreffen."


Das gesamte Interview könnt ihr auf www.stern.de nachlesen.
Langsam ist es wohl an der Zeit, auch in Deutschland Scientology Raids zu veranstalten und die Sekte bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu kompromittieren. Dass dies funktioniert, belegen immer wieder die Erfolge von Anonymous in den USA, wo noch immer aufs heftigste gegen Scientology protestiert wird. Flugblatt-Kampagnen, Hupaktionen, Transparente mit der Aufschrift "Honk, if you hate Scientology" werden weiterhin durchgeführt. Anonymous beweist langen Atem und übernimmt somit auch eine Aufgabe, welche an sich die Behörden und Medien zu erfüllen hätten. Kaum präsent ist Aufklärung über Scientology auch in den europäischen Medien, weswegen ich den Artikel des "Stern" sehr begrüße.

News gibt`s auch von Tom Crusie - allerdings keine guten, zumindest nicht für ihn.
Der Start seines Filmes "Valkyrie", in dem Cruise den Hitlerattentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg mimt (und dafür seit Beginn der Dreharbeiten Kritik erntet), wurde abermals verschoben und somit schon zum 4. mal nach hinten verlegt.
Ein Schelm, wer böses denkt und den Grund für die Verzögerung des Filmstarts im Popularitätstief ortet, welches Cruise dem Bekanntwerden seiner Ansprachen vor der versammelten Scientology-Sekte in Los Angeles verdankt(remember - "Let`s clean out this place").
Auch der erneute Versuch von Cruise, im Rahmen von Amerikas bekanntester Talkshow "Ophra" sympathisch zu wirken, ging vollkommen in die Hose. Leider war das Video nirgends mehr zu finden - Ophra und Cruise verbindet eine langjährige Freundschaft, demnach dürfte man hier etwas interveniert haben. Ihr dürft mir aber glauben, dass Cruise in den Bergen Colorados die wohl schlechteste Rolle seines Lebens gespielt hat, die ihm in den Wohnzimmern Amerikas nicht abgekauft wurde. Auch Gerüchte, wonach Cruise seine Frau Katie Holmes auf eine Scientology-Brainwash-Farm in die Wüste geschickt hatte, um ihr dort mittels stundenlangen Auditings und E-Meter die Scheidungsflausen aus dem Kopf zu treiben, tragen nicht zu seiner Popularität bei. Ihr seht also, dass es durchaus Sinn macht, sich für oder gegen etwas zu engagieren.
Im Falle von Scientology kann das Engagement nicht groß genug sein.


0 Responses So Far:

 
Real Time Web Analytics