Issei Sagawa - Vom Kannibalen zum Gourmetkritiker


"The public has made me the godfather of cannibalism, and I am happy about that. I will always look at the world through the eyes of a cannibal."

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Dies ist nur eine der bizarren Ansagen des Mörders und Kannibalen Issei Sagawa, der sichtlich stolz auf sein Verbrechen ist. Sagawa, Sohn aus gutem Hause, studierte 1981 Englische Literatur an der Sorbonne in Paris. Dort lernte er die niederländische Studentin Rennèe Hartevelt kennen.
An einem lauschigen Abend bat Sagawa die junge Niederländerin, ihm ein Gedicht vorzutragen. Als Dank erschoss er die Arme und verzehrte Teile ihres Körpers.

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Wer nun glaubt, dieser Irre würde den Rest seines Lebens hinter Gittern oder in einer Gummizelle verbringen, irrt gewaltig.
Seine Haft dauerte nur kurz - Sagawas einflussreicher Vater kümmerte sich um den Sohnemann und ließ ihn in eine Psychiatrie daheim in Japan bringen, aus der er nach 15 Monaten entlassen wurde. Statt den Ball schön flach zu halten, zog Sagawa es vor, mit seinem Verbrechen anzugeben und mutierte so zu einer umstrittenen Berühmtheit in seinem Heimatland.
Voller Stolz erzählte er jedem der es hören wollte von seiner Heldentat, gab Interviews und schrieb bis dato 13 Bücher. Selbstverständlich brachte er auch seine Erfahrungen mit dem Verzehr von Menschenfleisch zu Papier, was sich so liest:
"it melted in (his) mouth like a perfect piece of tuna"
1992 spielte Sagwa die Rolle eines sadistischen Voyeurs in dem Film "The Bedroom", in dem es hauptsächlich darum geht, Frauen unter Drogen zu setzen und an ihnen bizarre Sexual-Fetische zu praktizieren.
Auch als Maler versuchte sich Sagawa - bevorzugtes Motiv waren kaukasische Frauen (...)
Um das ganze noch zu toppen, erhielt er letztendlich den Job eines Restaurant-Kritikers und beurteilte fortan die Kochkünste japanischer Köche - geprägt vom Menschenfleisch wird er wohl keine Höchstnote an herkömmliche Speisen vergeben..

Tja, liebe Leute. Auch so kann man berühmt werden. Eigentlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, was Asiaten so verzehren. Vom Hundefleisch mal abgesehen - darüber kann man diskutieren - bis hin zu Totgeburten landet alles in den Suppentöpfen.
"Zivilisation" liegt wohl im Auge des Betrachters...
Solltet ihr noch mehr Fotos von Sagawas Opfer sehen wollen, so findet ihr diese HIER.


23 Responses So Far:

chili hat gesagt…

sogar sein foto zeigt, dass der irre stolz ist auf sein leben bzw. seine taten. irre, dass so einer frei rumläuft! heulnicht, tu was... aber was kann man denn bei solchen fällen tun, wenn sie im schutz der macht sind. mir ist gerade nach schreien und einem schluck alkohol!

Thumbsucker hat gesagt…

Die Irren sind meistens stolz auf das, was sie sind. Sie halten sich für etwas besonderes, extraordinäres.
Da ändert auch Alkohol nix dran ;-)

Anonym hat gesagt…

Einfach unfassbar! Erinnert mich irgendwie an Sin City, da wird der Irre auch von "oben" beschützt und das ist ein abgedrehter Comic/Film (und echte Kunst in meinen Augen), aber das es sowas in der Realität gibt...

Anonym hat gesagt…

Thumbsucker. ._.

So so, alles landet also bei den Asiaten in den Suppentöpfen meinst du. Hundefleisch, Totgeburten und Menschenfleisch... Pass auf, was du da schreibst, es kann nämlich für den einen oder anderen persönlich äußerst beleidigend wirken, besonders wenn du dich kaum informiert hast über die Kulturen anderer. Hundefleisch beispielsweise wird von wahrscheinlich 95% der Chinesen gemieden, da sie Hunde als reine Haustiere betrachten. Es ist unglaublich teuer in China und wird meistens nur von denen verspeist, die so verzweifelt sind, dass sie auf dieses Mittel zurückgreifen. Hundefleisch soll ja angeblich die Potenz steigern. Versuche, nicht alles zu verallgemeinern, hör auf, Menschengruppen in einen Topf zu schmeißen. Wir könnten auch sagen: ,,Die Deutschen. Sie trinken den Saft von Kühen. Äußerst verwunderlich, wenn nicht sogar abscheulich.''
Sagen wir nur nicht.
Dennoch, gut, dass du das gepostet hast. WIrklich eine interessante Sache.
Was unseren guten alten Issei betrifft. Ja, in der Tat ist dieser Mann absolut gestört. Die Frau tut mir so Leid, keiner trauert um sie, alle sind nur geschockt über ihren Mörder.

Thumbsucker hat gesagt…

@Anon: Ich wollte weder Dich persönlich, noch eine Kultur pauschal vorverurteilen oder über einen Kamm scheren - wie käme ich dazu, ich bin Österreicher - wir haben selbst mehr als genug Eigenheiten und im Ausland gegen massig Vorurteile anzukämpfen - ich wettere am allermeisten über uns selber ;)

Es ist halt so, dass ich zu der Zeit, in der ich diesen Artikel verfasst habe, über eine Menge bizarren Kram gestolpert bin und dabei ist mir aufgefallen, dass viele "Abartigkeiten" speziell aus Russland und dem asiatischen Raum kamen, die damals durchs Web geisterten. Vom Ungeborenen im Kochtopf über PETA-Videos bis zum Asia-Model, das mit HighHeels eine Katze zertrat und News über Menschenrechtsverletzungen in China und da beginnt man sich halt zu fragen, ob das in der Kultur liegt, oder nur Randerscheinungen sind. Ich habe gegen Asiaten genauso wenig wie gegen Moslems... mit Republikanern und Christen habe ich ein Problem, aber das ist ein anderes Kapitel ;)

Was Issei Sagawa anbelangt - jedes Land hat seine gestörten Individuen - im Falle Österreichs zum Beispiel Fritzl und eine Menge braunes Gesocks. Die USA haben massig Verbrechen, die ähnlich brutal sind. Die Dnepropetrovsk Maniacs aus der Ukraine sind wohl nicht zu überbieten und Kanibalismus gab es auch in Russland schon einige Male. Der unverständliche Part bei Issei Sagawa ist, dass er beinahe hochstilisiert und glorifiziert wurde.

Anonym hat gesagt…

Thumsucker

jaja österreicher haben eine spezielle beziehung zu kellern xDD

gute brutstädte für psychopathen die dann in die umliegenden länder ziehn und dort ihren müll loswerden 1939-1945 *hust* xDD

:D nicht ernst gemeint,össis haben einen süssen dialekt das ist das einzigste xDD

Thumbsucker hat gesagt…

Dafür habt ihr Germanen Tokio Hotel auf die Welt losgelassen. Und was haben wir davon? Die Kanadier rächen sich mit Justin Bieber ^^

Ich habe übrigens tatsächlich ein spezielles Verhältnis zu Kellern - zumindest zu dem von meinem Opa. Der hat da unten nämlich eine gemütliche, kühle Sitzecke und bunkert im Keller jede Menge Bier und Hochprozentiges ;)

@Dialekt: Yep, der ist fürchterlich - das kann man nicht abstreiten ;)

Anonym hat gesagt…

@ Thumbsucker

Ich werde äusserst vorsichtig, wenn ich auf Menschen treffe, die von "den Asiaten" oder "den Juden" sprechen.
Und wenn man nicht gezielt danach sucht, dann "stolpert" man auch nicht über solche Greueltaten.

Im übrigen sind solche Perversionen in jedem Land möglich. Schon mal etwas vom "Kannibalen von Rotenburg“ gehört? http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Meiwes

Jugendliche Gewalt:
http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/frankfurt-frau-vor-u-bahn-gesto-szlig-en-article854521.html

Eltern lassen ihr Kind verhungern:
http://www.focus.de/politik/deutschland/7-jahre-nur-9-5-kilo_aid_92133.html

"Kleine" Beispiele aus Deinem Nachbarland.

Thumbsucker hat gesagt…

@Anon:
Worin liegt der Unterschied, ob ich von "den Asiaten", "den Juden", "den Indianern", "den Eurasiern", "den Kaukasiern" spreche? Bitte nicht Dinge hineininterpretieren und eine Keule schwingen - ich weiß, das ist modern in Zeiten wie diesen und kulturelle Unterschiede zu hinterfragen ist ja nichts Verwerfliches - außer man hat ein Identitätsproblem.
Ich persönlich bin viel vorsichtiger bei Menschen, die überall etwas Rassistisches, moralisch Verwerfliches oder einen Verstoß gegen "gesellschaftliche Werte" orten und sehr schnell dabei sind, mit dem Zeigefinger auf Andere zu zeigen und Dinge wie "Nazi" oder "Rassist" zu brüllen - das ist nämlich um nichts besser, nur halt das andere Extrem. Also lassen wir die Kirche doch im Dorf.

Und nein, man muss nicht "gezielt danach suchen", denn du findest in vielen Foren einen Thread, der sich mit dieser Thematik befasst und wirst in Social Networks damit überhäuft. Also auch hier - bitte nichts unterstellen. Und selbst wenn jemand gezielt danach sucht: Ich glaube nicht, dass das irgendetwas über denjenigen aussagt.

Was deine Beispiele anbelangt: NATÜRLICH gibt es überall schockierende Verbrechen - das habe ich ja auch ein paar Kommentare weiter oben erwähnt. Dennoch bleibe ich dabei:
Es gibt eindeutige kulturelle Unterschiede und in manchen Teilen der Welt hat man weniger Respekt vor Leben als in Anderen.
Wenn du da jetzt etwas Rassistisches hineininterpretieren willst, dann ist das deine Sache ;)

Anonym hat gesagt…

Da hast Du mich falsch verstanden. Ich halte Dich nicht für einen Rassisten. Ich habe aber ein Problem wenn, in Bezug auf Menschen, Pauschalaussagen getroffen werden.
Das fängt für mich schon beim Stichwort "Asiatische Kochtöpfe" an und was da alles so "hineinwandert". In Japan wird z.B. defenitiv kein Hundefleisch verzehrt, sondern überwiegend Meeresfrüchte. Ich zweifel auch an, dass man einer Kultur XY anlasten kann, weniger Respekt vor Menschlichen Leben zu haben als andere. Das gilt es mal nachzuweisen.

Ich bin übrigen sehr viel im Internet unterwegs und stosse äusserst selten auf entsprechende Themen. Zumindest im IT-Bereich. ;)

Thumbsucker hat gesagt…

Dann entschuldige meinen Schuß vor den Bug - ich dachte ich muss mich für etwas rechtfertigen, weil ein Extremist der linken Seite seine Keule schwingt ;)

Was die Pauschalaussagen anbelangt, hast du natürlich Recht, wobei die zumeist nicht so gemeint sind, wie sie rüberkommen. Beim Schreiben passieret das zwangsläufig hin und wieder. Du siehst ein Video oder eine Bildstrecke, ärgerst dich darüber, schreibst den Artikel und pauschalisierst - nachträglich fällt es einem natürlich auf. Aber ich editiere die Artikel nachträglich nicht, sonst werden die Kommentare aus dem Zusammenhang gerissen, das wäre auch ein bisserl verlogen ;)

@Weniger Respekt vor Leben: In vielen Kulturkreisen sind Frauen nichts wert. Du kannst in Afghanistan eine Frau vergewaltigen und anschließend wird sie gesteinigt, weil sie dich "sexuell provoziert" hat - die Menge jubelt vor Freude. Respekt? Gleichwertigkeit? Nö. Kulturell- und religionsbedingte Steinzeit. Ist nicht das einzige Beispiel. Was ist mit Respekt vor Tieren? Auch da kannst du kulturelle Unterschiede nicht von der Hand weisen. In wie vielen Ländern ist Tierschutz quasi nicht existent?

Ich treibe mich viel in News Channels herum. Reddit.com zum Beispiel, dort stolpert man öfter mal über diese Thematik. Nachdem ich zum ersten Mal etwas über die Dnepropetrovsk Maniacs gelesen hatte, habe ich mich auch eingehender mit dieser Materie beschäftigt und natürlich danach gesucht. Ich bin aber kein Gore-Fetischist, mich interessiert nur, woran es in unserer Gesellschaft krankt.

Anonym hat gesagt…

ich will jetzt nicht pauschalisieren, meiner ansicht und meinen recherchen nach hat japan ein außergewöhnliches verhältnis zu gewalt und perversionen, im vergleich zu anderen kulturnationen.
z. B. die japanischen Kriegsverbrechen im 2ten weltkrieg gehören mit zu den grausamsten die mir untergekommen sind (ohne damit andere kriegsverbrechen relativieren zu wollen!!!!!!). aber im grunde genommen weiß der einzelne viel zu wenig um sich ein gerechtfertigtes urteil über solche dinge bilden zu können. und selbst jedes detail das ein mensch im laufe seines lebens über gewalt und perversion in erfahrung bringen kann stellt nur eine kleine spitze des eisbergs von bisher geschehenem und wirklich erlebtem dar.

Thumbsucker hat gesagt…

@Anon:
Stimmt, das ist auch der Eindruck den ich von vielen Japanern gewonnen habe. Gewalt scheint eine große Rolle in Japan zu spielen - reale Gewalt, nicht gespielte.
Haben sich auch einige seltsame Fetische entwickelt, über die wir nur ansatzweise Bescheid wissen.
Aber jede Kultur hat ihre Abgründe - und kaum Verständnis für die Anderen.

Anonym hat gesagt…

ich habe letztens eine Doku über ihn gezeigt, kann sie aber nicht wiederfinden.
In der ist eindeutig zu erkenne, dass er nicht stolz auf seine Taten ist.
Sondern geistig komplett bis zur bittersten Ebene gestört und dies auch selber weiß.
Er hat mehrfach psychiologische Hilfe erbeten, doch niemand wollte ihm helfen.
Ja er meinte sogar man hätte ihn im Gefängniss lassen sollen, das wäre besser für seine Seele gewesen.
Doch niemand hat sich für seine Person, sondern nur für seinen Fall interessiert.
Die Leute sind zu ihm gekommen und haben Autogramme auf seine Bilder der 1 ermordeten Frau haben wollen. Er meinte dann abschließend: "Sie zeigen auf mich mit dem Finger und sagen ich bin ein Bastard. Aber selber tolerieren mein Verhalten, ja bringen mich sogar dazu. Ich glaube nicht nur ich sondern die gesamte Japanische Gesellschaft ist Krank."

Anonym hat gesagt…

Also der Abschluss des Artikels mal sowas von unseriös! "Tja, liebe Leute. Auch so kann man berühmt werden. Eigentlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, was Asiaten so verzehren. Vom Hundefleisch mal abgesehen - darüber kann man diskutieren - bis hin zu Totgeburten landet alles in den Suppentöpfen.
"Zivilisation" liegt wohl im Auge des Betrachters..."
Bitte?! Sagt mal, geht's denn noch? Und jemand, der so etwas Unverschämtes schreibt und unter anderem nette Menschen (Asiaten) anklagt, nimmt sich heraus, sich als etwas besseres als diesen Kannibalen darzustellen? Von der Tatsache mal abgesehen, dass Japaner keine Hunde oder anderes Getier, das der ach so zivilisierte westliche Bürger ekelhaft findet, essen, sondern größtenteils Fisch, ist das Essen von Tieren wie Hühnern, Puten, Schweinen, Rindern, etc., die hierzulande auf brutalste Weise gehalten werden, ja sooo viel besser. Die japanische Gesellschaft lebt durchaus zivilisierter als die deutsche, nebenbei ist das Land mit der niedrigsten Kriminalitätsrate Japan, nicht Deutschland. Aber wegen EINEM Kannibalen, der jetzt eben aus Japan kommt, sind Menschen des Kontinents Asien ja unzivilisiert. Bei euch piepts wohl. Wegen dem Kannibalen aus Rotenburg (ja, ein Deutscher) sind jetzt auch alle Europäer Unmenschen, ekelhaft und nicht zivilisiert. Ist klar, ne? Also das auf die Nationalität zu beziehen ist unseriös und unter aller Sau! Immer schön auf die anderen zeigen und die Fehler, die im eigenen Land ablaufen einfach mal vergessen, oder wie?
So, um zum eigentlichen Artikel zu kommen: Ja, es ist ekelhaft und pervers, vor allem der Stolz auf die Tat. Aber die Art, wie der Schluss geschrieben ist, lässt einen Artikel, in dem es um Moral geht, alles andere als glaubwürdig erscheinen. Ich sags nochmal: Unseriös.

Thumbsucker hat gesagt…

Das wurde in den Kommentaren schon mal kritisiert - und ich habe mich dafür entschuldigt, die Sache klargestellt und mich erklärt. Den Artikel abzuändern wäre verlogen, weswegen der Text nach wie vor in seiner ursprünglichen Form zu sehen ist.

Weiters: Primär geht es in diesem Blog um Ironie, Zynismus, Trash und Humor - und nicht um Seriosität. Stammleser wissen das. So wie Stammleser auch wissen, dass ich trotz manchmal scharfer Formulierung niemanden diskriminiere. Darüberhinaus ist dies ein Blog und keine News-Site. Das Blog spiegelt meine persönliche Meinung und meine persönliche Stimmung im Augenblick des Schreibens wieder und das ist eigentlich auch der ursprüngliche Sinn dieses Blogs. Und: Überraschung!! Manchmal werden die Artikel emotional. Ich bin auch nur ein Mensch - und zum Glück sind wir nicht alle der selben Meinung, sonst wäre die Welt beschissen und grau.

Regt euch mal lieber über volksverblödende Formate wie die BILD auf, die richten in der Gesellschaft größeren Schaden an, als mein belangloses Geschreibsel ;)

Kilgore Trout hat gesagt…

http://www.viceland.com/germany/v5n1/htdocs/whos-hungry-502.php kleines Interview mit dem Kerl

Anonym hat gesagt…

@ den typen 3 Kommentare vor mir:

solche Öko-Aktivisten wie du gehen einem echt auf die Nüsse....lies erstmal richtig, bevor du deinen Senf abgibst -.-

Anonym hat gesagt…

dass man so einen noch frei rum laufen lässt einfach nur krank.

Anonym hat gesagt…

Hallo, Chinesen essen Hundefleisch, nicht Japaner. Nur weil beide Asiaten sind machen sie nicht automatisch das was der jeweilige Nachbar macht. In der Schweiz darf man Hunde essen und trotzdem sind deswegen nicht alle deutschsprechenden Länder oder ganz Europa ein Kontinent aus Hundeverspeisern.

Anonym hat gesagt…

Der letzte Absatz war jetzt ja wohl wirklich nicht nötig.
Ich weiß, du hast dich bereits in vorigen Kommentaren auf ihn bezogen, aber es regt mich trotzdem auf und das muss ich kundtun.
Ich hab mir gerade eben eine Doku über diesen Typen angesehen und wollte mehr über ihn erfahren, und dann les ich sowas...
Tut mir leid, wenn das jetzt total predigend und gemein klingt, aber ich finde, dass das einfach die primitivste und naivste Reaktion ist die man haben kann. Kommentare wie "Typisch Asiaten", "Typisch Ausländer" usw. kenne ich eigentlich nur von Menschen von denen ich nicht viel halte.
Ich bin mir sicher, dass du kein dummer und asozialer Mensch bist, was es aber umso schmerzhafter macht, Sätze dieser Art zu lesen.
Erstens, ist es keine kulturelle Eigenart von Asiaten, andere Menschen zu essen. Kannibalismus ist genauso wie hier eine bizarre Seltenheit, die "anderen" trotzdem abzuwerten ist einfach eine Frechheit.
Zweitens, ist Schweine-, Rind-, oder Hühnerfleisch mindestens genauso schlimm wie Hundefleisch zu essen. Klar, wurden wir so sozialisiert, dass das Essen von sogenannten Haustieren pervers ist, aber leiden tun alle gleich, vor allem bei der Massen- und Intensivhaltung die in Mitteleuropa sehr gängig ist. Totgeburten sind, wenn man das Leid, das dabei verursacht wird, betrachtet, dagegen harmlos.
Drittens, der sarkastische Humor zu Zivilisation, ist wieder total verallgemeinernt und abwertend.
Viertens, "die Asiaten"? Asien ist mindestens doppelt so groß wie Europa und die kulturelle Vielfalt sowieso.
Ja, wie gesagt, so einen Kommentar dazu erwarte ich mir sonst nur von unreflektierenden Menschen, die gerne mit Fingern auf andere zeigen, und null Fähigkeit haben andere Perspektiven einzunehmen.

Anonym hat gesagt…

So, ich weis dieser Kommentar kommt etwas verspätet, aber ich bin zufällig beim Stöbern im Internet auf diesen Artikel gestoßen, habe ihn inklusive der Kommentare gelesen und kann dazu nur eines sagen:
Der Autor schreibt hier über einen Irren, der einen anderen Menschen ermordet und aufrisst und regt sich verständlicherweise darüber auf.
Deshalb schreibt er einen ("etwas emotionalen") Artikel und will andere Leser somit dazu auffordern darüber zu diskutieren.
Das faszinierende daran ist aber: Anstatt über den irren Kannibalen zu diskutieren, pickt ein Großteil der Leser sich bestimmte Zeilen aus dem Artikel heraus, nur um dem Autoren seinen angeblichen Rassismus oder eine vorurteilslastige Denkweise vorzuhalten und zu unterstellen.
Meiner Meinung nach sollte man sich über das Thema eines Artikels austauschen und nicht ständig irgendwelche unglücklichen Formulierungen des Autors überbewerten und verurteilen.
Ich zumindest habe beim Lesen in keinster Weise den Eindruck erworben, der Autor sei ein Rassist oder hätte die Absicht mit seinem Artikel die asiatische Kultur abzuwerten.
Aber spätestens nach meinem letzem Satz wird den meisten Lesern nun sowieso klar sein: auch ich bin ein Rassist und habe Vorurteile gegenüber Asiaten (Vorsicht !!! Ironie)
Die Gründe dafür sind einleuchtend:
1. ich habe die Asiaten als Asiaten bezeichnet: An ALLE Leser, denen das nicht klar ist: Das ist nicht rassistisch, sondern die gängige Bezeichnung für Menschen die vom Kontinent Asien stammen. Ebenso gibt es Europäer aus Europa, Afrikaner aus Afrika usw.
2. ich habe die Asiatische Kultur verallgemeinert: Ich denke der Autor und auch allen anderen Lesern ist klar, dass Asien aus mehreren verschiedenen Ländern und somit auch aus vielen verschiedenen Kulturen besteht, die sich untereinander unterscheiden (z.B. Indien und Japan --> sehr verschiedene Kulturen). Zumindest nachdem etwa gefühlte 20 Mal in den Kommentaren auf die Schubladendenkweise des Autors hingewiesen wurde, dass die asiatische Kultur doch vielfältig sei.
Trotzdem gehören die Japaner doch der Asiatischen Kultur an, oder?
So wie Italiener und Schweden der Europäischen Kultur angehören, obwohl sie sich natürlich in vielen Dingen unterscheiden.

Anonym hat gesagt…

Kommentar Juni 16 2014
Teil 2
Zum Kommentar vom 26.2, der mich persönlich besonders aufregt: Richtig erkannt, ein japanischer Psychopath frisst einen Menschen also sind alle Japaner krank. Ebenso selbst richtig festgestellt: Dank dem Kannibalen von Rotenburg sind alle Deutschen krank. Meiner Meinung nach gab der obige Artikel in keinster Weise auch nur einen minimalen Anreiz der zu diesen Kommentar führen konnte.
Aber manche Menschen wollen auch nur lesen was sie lesen wollen und interpretieren solche Aussagen in harmlose Artikel hinein. Oder lesen etwas zu viel zwischen den Zeilen ;-)
Und nun zu guter Letzt zu dem am meisten kritisierten Satz:
"Zivilisation liegt wohl im Auge des Betrachters !!!! "
Liest man sich diesen Satz mit nur einem Funken Verstand durch, wird man feststellen, dass der Autor vollkommen Recht hat und sich für diesen Satz in keinster Weise entschuldigen muss. Denn: Zivilisation liegt im Auge des BETRACHTERS !!!
Für uns als Europäer, oder für die Kleinkarierten Leser, die mich später nur darauf hinweisen werden, dass dies unmöglich für alle Europäer gelten darf und Europa doch aus mehreren Ländern bestehe, ist es unzivilisiert Hunde oder Katzen zu essen. Für MANCHE Menschen in China oder in Asien (auch China liegt in Asien, sie sind somit Asiaten) ist dies hingegen nicht unzivilisiert, wenngleich auch nicht die Norm, worauf schon in vorigen Kommentaren hingewiesen wurde. D.h. nicht jeder Chinese ist ständig Hund, Katze, Maus, es ist aber nicht, wie z.B. im Vergleich zu Deutschland, gesellschaftlich Tabu einen Hund zu verspeisen. Dafür wird z.B in vielen Asiatischen Ländern kein Käse gegessen, da dieser eigentlich "verschimmelte Milch" ist. Somit sind aus Asiatischer Sicht Käseesser unzivilisiert.

Ich weis der Kommentar wurde etwas lang, eigentlich wollte ich allen Lesern nur eines ans Herz legen: Bitte diskutiert doch in Zukunft über das Thema anstatt euch über die Schreibweise oder Darstellung des Themas aufzuhängen.

P.S: Nachdem ich alle darauf hinweise über das Thema zu diskutieren, hätte ich selbst das fast vergessen: Meiner Meinung nach ist dieser Typ komplett irre und gehört ein Leben lang weggesperrt (Psychatrie, geschlossene Anstalt). Solche Menschen haben in einer ZIVILISIERTEN Gesellschaft nichts verloren. Über die Verherrlichung des Kannibalen und die damit verbundene Berühmtheit kann ich nur sagen: dass Serienmörder, Psychopathen und Verrückte eine gewisse Faszination auf viele Menschen ausüben ist nicht nur in Japan der Fall (Jack the Ripper, Charles Manson uvm.). Berühmte Mörder gibt es also überall.
Und ich denke wir alle wissen, dass es Psychopathen in jeder Kultur, in jedem Land und auf jedem Kontinent gibt.

 
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