10jähriger Amerikaner verweigert Treuegelöbnis - Skandal


Ein Kind, auf das man stolz sein muss. Nicht, weil man Amerika nicht mag. Sondern weil der Knirps offensichtlich mehr im Kopf hat, als ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung(und damit meine ich nicht nur die in den USA).

Als Jay und Laura Philips vom Direktor der Schule ihres 10jährigen Sohnes einen Anruf erhielten und zu hören bekamen, dass der kleine Mann seinem Lehrer widersprochen hätte, waren sie zuerst schockiert. Als sie erfuhren, worum es genau ging, waren sie allerdings weniger überrascht.
Am Wochenende zuvor hatte der Sohnemann seinen Eltern eröffnet, dass er nicht länger in der Schulklasse aufstehen und die Pledge of Allegiance (Treuegelöbnis gegenüber dem Land und der Fahne - im Wortlaut:
"I pledge allegiance to the Flag of the United States of America, and to the Republic for which it stands, one Nation under God, indivisible, with liberty and justice for all.")aufsagen würde, weil er nicht glaube, dass es tatsächlich Freiheit und Gerechtigkeit für alle geben würde, insbesondere, wenn es um die Schwulenrechte geht.
"Diese Worte zu sagen und sie nicht so zu meinen, wäre eine Lüge" so der 10jährige Jay.
Gesagt getan, der Knirps blieb fortan im Unterricht sitzen und wurde täglich von einem Ersatzleherer dazu aufgefordert, sich zu erheben und doch gefälligst seinen Spruch zu sagen, wie es sich für gute Amerikaner nun mal gehört. Als es Jay reichte, wurde er pampig und widersprach dem Lehrer - Verbrechen Nummer 2 nach dem Verweigern der Gehirnwäsche - und kam somit ins Fadenkreuz des Direktors.

Jays Eltern waren nicht begeistert und tadelten ihren Sohn - für das Widersprechen gegenüber seinem Lehrer, nicht jedoch für das Verweigern des kollektiven Schwurs, denn sie wollen keinesfalls, dass ihr Sohn gezwungen wird, Dinge zu tun, zu denen er nicht stehen kann.
"Wir wollen, dass die Schule gegenüber ihren Lehrern klarstellt, dass Schüler das Recht haben, sitzen zu bleiben und ihre eigene Wahl zu treffen - selbst wenn sie erst 10 Jahre alt sind und in die 5. Klasse gehen.", so Laura Philips. "Jay ist nicht antiamerikanisch eingestellt. Er ist sehr stolz darauf, in den USA zu leben - aber er weiß, dass er selbst mit 10 Jahren etwas verändern kann.".

Die Schulleitung gab gegenüber der Presse bekannt, dass künftig kein Kind dazu gezwungen wird, das Gelöbnis aufzusagen.

Hut ab vor diesem jungen Mann, wenn sich diese Geschichte denn tatsächlich so zugetragen hat. Derart selbständig denkende Kinder (Erwachsene erst recht) könnte jede Nation sich nur wünschen. Leider lehrt uns die Praxis, dass unsere Regierungen eher am Gegenteil interessiert sind. An braven Lemmingen, die nicht zu viel hinterfragen.

Source: nwahomepage.com


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