Mechaniker in Flugzeugturbine gesogen *Graphic Content*


Ihr solltet diese Slideshow *nur* anklicken, wenn ihr einen robusten Magen habt. Die meisten von euch haben vermutlich schon Schlimmeres gesehen, für viele ist so ein aftermath nicht gerade empfehlenswert.
Das Unglück passierte im Jahr 2006 am Bush Intercontinental Airport in Houston/Texas. Eine mit 114 Passagieren besetzte 737 saugte einen Mechaniker ins Triebwerk und das ist, was von ihm übrig blieb:

Nochmal - Graphic Content



Die Passagiere, die dieses Unglück mitbekommen hatten, wurden von Interventionsteams und Psychologen betreut. Eine Sprecherin der  Continental Airlines bedauerte den Zwischenfall (nona). So etwas käme zwar selten vor, aber es passiert von Zeit zu Zeit. Die Behörden ermitteln angeblich noch immer, ob es sich um einen Unfall oder um fahrlässige Tötung handelte.


15 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Allererste Folge Lost *hust* ^^ Ich gucks mir nicht an, danke für die Warnung.

Thumbsucker hat gesagt…

War auch mein erster Gedanke ^^
Dafür kommen wir bestimmt in die Hölle ;P

juergen hat gesagt…

wenigstens hat er nicht lange gelitten...

Thumbsucker hat gesagt…

Das kann man ihm nur wünschen. Aber ich denke, es gibt unangenehmere Todesarten.
Meine Frau weiß aus dem Krankenhaus andere Dramen zu erzählen. Die sind zwar optisch nicht so der Schocker, bedeuten für den Betroffenen allerdings weit mehr leiden. Manche müssen schon was mitmachen, ehe sie hinübergleiten dürfen...

inda hat gesagt…

wieso postest du sowas? hätte von dir nicht so eine blut-geilheit wie vom großteil der anonymen online-masse erwartet.ich bin großer tarantino- und videospielfan,aber man muss unterscheiden können...

Thumbsucker hat gesagt…

Ich bin dafür kein Tarantino/Splatter Fan. Ist es nicht ein wenig doppelmoralisch, einerseits explizite Gewaltdarstellungen(und die Betonung lege ich hier auf "Gewalt") im Film klasse zu finden, sich aber andererseits über die Bilder eines realen "Unfalls" zu beschweren?

Anonym hat gesagt…

Wenn die Amis aus ihren Apaches den Irakern die Köpfe von den Schultern blasen oder Bomben auf Kabul werfen, johlen alle vor Freude. Aber Fotos von Unfällen sind dann plötzlich moralisch verwerflich.
Als Sani habe ich da schlimmeres gesehen - davon sollte man viel mehr im Fernsehen und im Internet zeigen, damit die Leute aus der Blödheit lernen, mit der sich Menschen teils selbst umbringen.
Die Realität in Farbe ist schon scheisse, was?

Anonym hat gesagt…

Also ich Johle mit Sicherheit nicht, wenn jemandem der Schädel weggepustet wird. Ich schließe mich da "inda" an, so was sollte man nicht veröffentlichen. Stellt euch vor, das passiert jemandem, den ihr kennt und plötzlich stellt das Video jemand auf seinen Blog. Jetzt kann man ja wieder kommen mit Augen vor der Wahrheit verschließen oder so, aber wie inda sagte, man muss Unterscheiden können. Bei Autounfällen mag das zum Beispiel ganz gut sein, mal ein paar Unfälle zu sehen, aber hier sehe ich keinen wirklichen Sinn. Wir lernen: Gehe nicht zu nah an eine Flugzeugturbine heran, aha. Dafür musste man das jetzt sehen? Sowas wie 3 Guys one hammer ist zwar auch mehr als krank, aber da sieht man halt auch, was das für eine Welt ist in der wir leben.

Guenther hat gesagt…

Hoffentlich beschwert ihr euch bei allen der tausenden Blogs und Nachrichten Sites, von denen diese Bilder gebracht wurden, und nicht nur bei Thumbsucker.
Ich weiß ja nicht, wie es hier auf Heulnicht ist, aber auf meiner Site sind gerade solche Themen die gefragtesten und ganz oben in den Suchbegriffen der Sitestats. Ihr müsst also die Gesellschaft hinterfragen, nicht die Blogger und Websites, denn die befriedigen nur die Nachfrage der breiten Masse.

Was mich am meisten stört an der Schreiberei, wenn man eine Website oder ein Blog betreibt: bei Themen wie diesen kommen sofort Leute mit erhobenem Zeigefinger, um den Verfasser des Artikels zu ermahnen. Greift man ernsthafte Themen auf, recherchiert Stunden für einen Artikel und verfasst etwas wirklich gutes, mit dem man Leser erreichen will, hat plötzlich keiner was zu sagen, weil alles mit mehr als 20 Zeilen zu lesen überfordert die meisten. Gibt man das Schreiben auf und zeigt euch Bilder und Themen, nach denen die meisten suchen, endecken manche dann ihr Gewissen und beschweren sich.

Thumbsucker hat gesagt…

@Anon: Den Lerneffekt aus solchen Videos bezweifle ich auch - nicht umsonst rammen sich laufend Alkolenker in den Beton - dafür müsste man die Fahrschüler schon mit der Nase in einen Toten stecken, um da eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Ich muss mich teilweise Guenther anschließen: 3 guys 1 hammer (Dnepropetrovs Maniacs) ist der am häufigsten gesuchte und besuchte Artikel meines Blogs - dicht gefolgt von 2 girls 1 cup (ich habe weder das eine, noch das andere Video gepostet). Würde YouTube diese Videos hosten, würden sie sämtliche Rekorde brechen und hätten die meisten Hits aller Zeiten.
Und genau das ist der springende Punkt. Um User zu erreichen, muss man sich bis zu einem gewissen Punkt nach der Decke strecken und Content liefern, der gefragt ist.

So traurig es ist und so gern man daran etwas ändern würde - sachliche, fundierte Artikel sind nicht gefragt. Man kann sich den A**** aufreißen, Fakten sammeln, Quellen sammeln und einen Top-Artikel hinlegen - es interessiert kaum jemanden. Ergo bietet man massentauglichen Content, damit *auch* die (der eigenen Meinung nach) guten Artikel gelesen werden.

Bilder von Verbrechensopfern oder Videos wie 3 guys 1 hammer gehören für mich definitiv *nicht* gepostet. Mit Bildern von Unfällen habe ich persönlich kein Problem und kann es vor mir verantworten(solange das Gesicht des Opfers nicht erkennbar ist) - noch dazu warne ich ja auch entsprechend und niemand muss es anklicken. Ich finde den Vergleich mit den US-Raketen auch recht passend. Als 2002 Bagdad zum ersten Mal live im Fernsehen beschossen wurde, saß die ganze Welt vor dem Fernseher und war ganz fasziniert vom Feuerwerk. Ob da gerade Menschen sterben, hat damals keinen interessiert.

Darüberhinaus könnte ich euch eine Menge Storys von Einsätzen der Feuerwehr und von Sanitätern bei Unfällen erzählen. Wenn sich z.B. plötzlich Staus bilden, weil jeder aus dem Auto auf die Verunfallten glotzen muss und mit seiner Digicam fotografieren. Sich an lebenden, vor Schmerzen brüllenden Verletzten aufzugeilen, das ist für mich "Blutrausch", inakzeptabel und gehört bestraft.

Die Diskussion zu diesem Artikel finde ich spannend - zeigt auch, dass ihr keine hirnlosen, meinungslosen Individuen seid - das ist der Grund, warum ich blogge ;)

THX für eure Kommentare.

inda hat gesagt…

ich verstehe den grund für das posten dieses unfalls einfach nicht...ist eklig ja, und sonst?

inda hat gesagt…

und @thumbsucker: ich lese beinahe jeden deiner "textartikel" durch, du tust dir die arbeit nicht umsonst an,danke dafür ;)

Thumbsucker hat gesagt…

@Inda: Es gibt keinen spezifischen Grund - außer vielleicht, dass meine persönliche Auffassung des Wortes "Moral" etwas flexibler formuliert ist - nicht zuletzt, da ich selbst schon so einiges mit eigenen Augen gesehen habe, meine Frau im intensivemdizinischen Bereich arbeitet und Dinge wie dieses Vid(oft weit Schlimmeres) ihr/unser täglich Brot sind.

Dass es nicht jeder so sehen kann, ist mir klar - das hat aber nix mit "blutgeil" zu tun. Man wächst da einfach hinein mit der Zeit. Man hat auch keine andere Wahl - stell dir mal vor, du würdest in diesem Bereich tätig sein und aus jedem Patienten ein "Einzelschicksal" machen - du würdest selbst kaputtgehen.

Du müsstest mal dabei sein, wenn Polizisten/Feuerwehrmänner/Sanis unter sich "Frust" abladen - da geht's um weit härtere Bandagen ;)

inda hat gesagt…

meine schwester ist auch ärztin und mir ist klar dass man in einer solchen sparte keine andere wahl hat als "abzubrühen".
die autounfallfotos, die du vor einiger zeit gepostet hast, fand' ich schockierend und deshalb gut.des weiteren hab' ich selbst doch einen "gute magen", sprich vertrag' solche bilder schon.
was mich hier eben so sehr stört ist die zusammenhanglosigkeit. das ist für niemanden belehrend und auch nicht (hoffentlich!, wobei ich das doch fürchten muss) unterhaltsam.

Thumbsucker hat gesagt…

"unterhaltsam" sind derartige Pics garantiert für viele User. Darum ging/geht es mir aber nicht.
Wenn ich sowas poste, dann will ich polarisieren. Die 14 Kommentare hier (auch die über 20 Kommentare bei den Dnepropetrovsk Manicas) werfen verschiedene Aspekte auf - und genau DAS finde ich gut - gibt mir ein wenig den Glauben an das Gute im Menschen zurück, denn bei den meisten anderen Artikeln zu diesem Unfall gibt es nur zynischen Bullshit.

Wobei ich generell (jetzt nicht hier im Blog) bei solchen Artikeln differenziere. Deine Schwester kann dir vielleicht bestätigen, dass es eine Art des "Verarbeitens" ist.
Meinen persönlichen Zusammenhang erkläre ich dir gerne in einem Mail, ist mir aber für das Blog zu persönlich. Mein Herumgekotze hier hat für mich manchmal auch einen therapeutischen Aspekt, der klarerweise für euch nicht ersichtlich ist ;)

 
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