Wenn es die Möglichkeiten gibt...


...warum werden sie dann nicht genutzt? Warum greift man nicht nach jedem Strohhalm, um zu retten, was zu retten ist? Schon klar - das ist Kevin Costner (kann man mögen, muss man aber nicht). Schon klar - die wollen auf sich und ihr Verfahren aufmerksam machen. Aber wenn das einer Hand voll privater Wissenschafter gelingt, warum gelingt das nicht einem Multimilliardendollar Konzern wie BP?
Schon klar, dass dieses Verfahren auf dem offenen Meer weit schwieriger anzuwenden ist, als in einem Pott an Land - aber imho wurden von BP derartige Möglichkeiten noch nicht mal angedacht - man beschränkt sich derzeit auf den Einsatz von Chemikalien, die zwar den Ölteppich in seine Bestandteile zerlegen, diesem Ökogebiet aber kaum weniger Schaden zufügen, als das Öl selbst.



Manchmal habe ich persönlich den Eindruck, dass man die Forschung in einzelnen Bereichen bewußt vernachlässigt. Ähnlich der medizinischen Forschung bei seltenen Krankheiten:
Wenige Kranke=viel Forschung=hohe Kosten=wenig Profit.

Money rules the world. Who rules money?


2 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Mittlerweile nimmt man die Haare aus den Frisörsalons des Landes, stopft diese in Strumpfhosen und wirft sie auf das Öl. Also ganz so ungenutzt bleiben die Möglichkeiten nun auch wieder nicht.

Thumbsucker hat gesagt…

Yep, stimmt. Man sollte dabei aber auch erwähnen, dass diese Aktionen von Privaten gestartet werden, die ihre Küstenlinie retten wollen - während BP weiterhin damit beschäftigt ist, "Ideen zu sammeln".

 
Real Time Web Analytics