Was wir essen


Auf den folgenden Bildern seht ihr den Lebensmittelverbrauch von Familien aus verschiedenen Ländern - anhand der Lebensmittel demonstriert und mit dem Gegenwert aufgelistet:

ImageBanana - Essen.jpg

Lasst uns darüber mal eine Minute nachdenken...


6 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Interessant wäre aber auch das in der Relation dazugehörige Einkommen der Familien.
So kann man sich kein richtiges Urteil bilden.

Thumbsucker hat gesagt…

Das stimmt natürlich - keine Frage.

Anonym hat gesagt…

375 Euro in einer Woche (!) halte ich für übertrieben. Soviel geben wir (3-köpfig) jedenfalls nicht aus.

(Ich weiß darum geht es gar nicht :/...trifft den Nagel wohl so gut auf den Kopf, dass es eine leichte Abwehrhaltung bei mir auslöst...)

Thumbsucker hat gesagt…

Die 375€ für eine Woche halte ich auch weit übertrieben. Allein dieses Einkaufsbudget würde das Gehalt eines "kleinen" Handelsangestellten übersteigen.

Aber ja - wenn ich mir angucke, was der durchschnittliche Haushalt Monat für Monat an Lebensmitteln in den Müll wirft(und wie viele sich an All Inclusive Buffets im Urlaub benehmen), bekomme ich auch ein sauschlechtes Gewissen.

Barbara hat gesagt…

und wieder einmal zeigt sich, gut gemeint ist das gegenteil von gut gegangen.

die lebenskosten einfach an hand der supermarktrechnungen zu vergleichen ist, äpfel mit birnen zu vergleichen und ruft eigentlich nach einer billigen abfuhr. schließlich kosten erdäpfel bei uns einen völlig anderen betrag als in ägypten oder gar ecuador. oder anders gesagt, wenn ich das, was die familie in buthan ißt hier in österreich kaufen möchte, dann bin ich locker bei > 200€. dabei reite ich jetzt noch gar nicht auf dem thema herum, daß die gezeigte deutsche familie angeblich zu zweit - die kids bekommen vom alk hoffe ich ja noch nicht soooo viel ab - 30 flaschen bier und 4 flaschen wein, in 7 (!!!) tagen trinken. das foto schreit nach polemik.

warum machen die urheber der fotos es der westlichen welt eigentlich so einfach sich zu verteidigen?

ich glaube nicht mal, daß es etwas bringt, das einkommen in relation zu den ausgaben für essen zu setzen. was uns aber definitiv die augen öffnen würde, ist wenn wir einfach nur die mengenangaben - oder noch besser den nährwert - pro familie vergleichen. ich glaube, dann würden uns europäern die augen übergehen, was wir so alles fressen, wenn der tag lang ist.

sorry, für die harschen worte, aber ich komme gerade aus dem urlaub. da gab es zwar nur halbpension, aber das mit 2 mal täglich einem buffet ... :x.

Thumbsucker hat gesagt…

Hey, ich hoffe, du hattest einen schönen und erholsamen Urlaub ;)

Was du schreibst, stimmt Wort für Wort. Ich persönlich übersehe bei diesen Bildern die Dollar/Euro-Summen und beziehe es auf - wie du sagtest - Nährwert, Bedarf und Verteilung.

Ich glaube zum Beispiel nicht, dass es den Familien aus Ägypten, Equador und Bhutan zwingend an etwas "mangelt" (soll jetzt nicht gehässig rüberkommen) - die sind garantiert gesünder als der Durchschnittseuropäer, der das ganze Jahr diesen ungesunden Dreck in sich hineinstopft und glaubt, dass er sich mit seinem "Actimel" was Gutes tut.

Den Tschad mit in diese "Statistk" zu nehmen, ist imho vollkommen unzulässig. Der Tschad ist vom Bürgerkrieg zerrüttet und den Rest haben Trockenperioden besorgt - während Bhutan z.B. eine blühende Landwirtschaft(Indien ist da weit ärmer dran) hat - kann man unmöglich mit den restlichen Ländern in einen Topf werfen.

Was diese Bilder allerdings relativ eindeutig demonstrieren, ist unser "Wohlstand", über den wir nur allzu gerne jammern, wenn wir auf etwas verzichten müssen.

Ach Gott...hat alles zwei Seiten...endloses Thema.

 
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