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Man nennt sie auch "Windows 8"...

Hölle noch mal...wenn einem der eigene Körper schon so egal ist, dann kann man sich doch wenigstens ordentlich anziehen. Das bringt mich wieder zu der Frage, warum körperlich fitte Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, sich ausgewogen ernähren und ausreichend Sport treiben, die gleichen Kassenbeiträge zu bezahlen haben, wie Junk Food Fetischisten, denen ihre Gesundheit am Arsch vorbeigeht und für die es schon ein Diäterfolg war, wenn sie zu den drei Doppel Whoppern mit großen Pommes eine Coke Zero getrunken haben. Freiwillig denken die Wenigsten um - man muss sie schon da treffen, wo es wirklich schmerzt, um sie zu einem gesünderen Lebenswandel zu bewegen - nämlich in der Geldbörse.

Unter diesem Aspekt finde ich den Vorstoss von New Yorks Bürgermeister Bloomberg gar nicht sooo schlecht. Dieser setzt sich momentan dafür ein, dass Sozialschwache mit ihren vom Staat zur Verfügung gestellten Lebensmittelmarken künftig keine stark gezuckerten Softdrinks mehr kaufen dürfen. Natürlich erntet Bloomberg dafür massig Kritik und keine Frage - das wäre eine harte Maßnahme. Allerdings eine, die nicht ohne Grund eingeführt werden soll, denn Fettleibigkeit und Diabetes sind in den ärmeren Gegenden New Yorks stark im Ansteigen. Einen bitteren Beigeschmack hat die Sache im Falle Bloombergs dennoch - seinen Mitarbeitern in der City Hall stellt der Herr Bürgermeister nämlich die Softdrinks(Coke, etc.) gratis zur Verfügung...Doppelmoral rulez.


Irgendwann - eher früher als später - werden uns ähnliche Maßnahmen auch in Europa nicht erspart bleiben. Denn wenn wir so weitermachen, sind unsere Gesundheitssysteme bald nicht mehr zu finanzieren.


2 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Ich finde das die Gesundheitssysteme allesamt krank sind. Warum muss eine Krankenkassen Gewinne erwirtschaften ? Wenn du mal eine gute Dokumentation zu diesem Thema sehen willst, dann sieh dir mal "Siko" von Michael Moore an. Da wird gezeigt wie krank das Gesundheitswesen in den USA ist, was hier in Deutschland ja auch bald der Fall sein wird. Und sicherlich auch in Österreich der Fall ist. Es werden auch andere Länder gezeidt wie bspw. England in dem die Behandlung wirklich umsonnst ist, auch für Leute die es sich nicht "Leisten" können krank zu werden.

Thumbsucker hat gesagt…

Naja sobald man etwas privatisiert, zählt nur noch der Profit - sieht man ja am besten in den USA, wo Versicherungen und Pharmakonzerne die meiste Kohle scheffeln, weil sie zwar einen Haufen kassieren, aber kaum Leistungen bringen und sich mit allen möglichen Ausreden rauswinden. Obamas Gesundheitsreform ermöglicht step by step allen Amerikanern zumindest medizinische Grundversorgung. Zahnarzt, Augenarzt und andere Fachärzte sind da aber weiterhin nicht inkludiert.

In Österreich ist es halt so, dass das Gesundheitssystem Jahrzehntelang ausgenutzt wurde. Viele sind wegen jedem kleinen Wehwehchen zum Arzt gerannt, haben sich auf Kur schicken lassen oder sich sauteure Medikamente, Therapien und Behandlungen verschreiben lassen. Jetzt sind die Kassen halt pleite - wobei die Reform der letzten Jahre gegriffen hat und die Österreichischen Krankenkassen sich langsam erholen.

Unabhängig davon, ob ein Gesundheitssystem funktioniert oder nicht, hat jeder Mensch eine Eigenverantwortung. Wenn man sich täglich 5000 Kalorien reinzieht obwohl ein Erwachsener nur rund 2000 Kalorien pro Tag braucht, die auch noch hauptsächlich aus fettem Zeug bestehen, braucht man sich nicht wundern, wenn man bald mal einen Herzkasper hat - und den Kassen(und somit allen Beitragszahlern) auf der Tasche liegt.

 
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