Zur falschen Zeit vor dem falschen Polizisten auf der falschen Straße


Ein sonniger Tag in Seattle. Ein Mann geht über die Straße und hält dabei ein kleines Taschenmesser in der Hand - was ja auch in den USA nicht verboten ist. Womit John T.Williams nicht gerechnet hatte - dass ein offensichtlich unter einem Rambo-Komplex leidender Polizist ihn dabei beobachtet und sich dazu berufen fühlt, die Welt zu retten. John T. Williams - halb taub, öfter mal betrunken - wird von dem Polizisten von hinten angebrüllt, er solle das Messer fallen lassen.
Ob John ihn nicht gehört hat oder so betrunken war, dass er den Bullen nicht registrierte, weiß man nicht - er kommt dieser Aufforderung nicht nach. John stellt laut Zeugenaussagen (unter anderem die Aussage der Frau, die man durch's Bild gehen sieht, als die Schüsse fallen) in keiner Sekunde eine Bedrohung für den Polizisten, Passanten oder sich selbst dar - und wird mit Kugeln vollgepumpt. Der zuständige Richter hat nun verfügt, dieses Video zu veröffentlichen, auf dem die "Hinrichtung" zwar nicht zu sehen ist, aber das Drumherum sowie der Ton sind ohnehin aussagekräftig genug.





Fuck it. Diesem Polizisten gebührt lebenslänglich. Aufgrund der Zeugenaussagen, des Videos und der Beweislast wird der Schuldspruch diesmal auch entsprechend ausfallen. Wenn nicht, wäre das der endgültige Beweis für die Perversion der amerikanischen Justiz.
Hier die ganze Story.


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