Last Minutes with a Mans best Friend


Manchmal stolpert man über ein Video, in das man sich so gut hineinversetzen kann, dass man am Ende vor dem Bildschirm hockt und verbissen ein paar Tränen runterschluckt.
In diesem Clip wurde Jason Wood mit der Kamera begleitet, als er mit seinem Hund Oden den letzten Weg zum Tierarzt gegangen ist.  Oden hatte nur 3 Beine, was die Bindung zwischen Mensch und Tier vermutlich noch verstärkt - und litt an Krebs.


Ein berührender Kurzfilm.


Last Minutes with ODEN from phos pictures on Vimeo.


Wenn man sich für ein Haustier entscheidet, weiß man, dass vermutlich nach 10-15 Jahren der Zeitpunkt gekommen ist, an dem man Abschied nehmen muss. Wenn dieser Augenblick dann gekommen ist, wirft einen das dann trotzdem aus der Bahn. Mich zumindest. Wie ihr das seht, weiß ich nicht.

Ab heute Abend gibt's wieder regelmäßig Updates in gewohnter Manier - schluss mit Urlaub ;-)


6 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Es soll ja Leute da draussen geben die die Bindung zwischen Mensch und Tier noicht verstehen, sie meinen a Hund ghört draussen an die Kette und gut ist. Die Vermenschlichung sollte aber nicht zu weit getrieben werden

Wenn ich mir dann zB anschaue wie in Japan ein Hund einen verletzten (hunde-)Kollegen bewacht und sich um ihn kümmert...dann sehe ich das Hunde deutlich mehr Charakter haben als viele Menschen.

Also, Tiere achten,repsektieren und Verantwortugn für sie übernehmen: OK
Hunde so degenieren lassen das sie wie Stofftiere aussehen, ihnen Babykleidung verpassen und sie als "Kinder" bezeichen: NICHT OK

Susi hat gesagt…

ein wunderschöner kurzfilm....und ich bin eine große heulsuse :(

Thumbsucker hat gesagt…

Ich bin an sich nicht so nah am Wasser gebaut, aber wenn Tiere mit im Spiel sind, wische ich mir auch immer "zufällig" mit dem Handrücken über die Augen.

Anonym hat gesagt…

tja, soweit hat dich CNN und die Werbung gebracht ;) treue Hundeaugen die glasig werden->ohhhhh, wo ist das Schneutzquadrant, hunderte Leichen irgendwelcher Reisbauern aufgetürmt wie Müll->gähhhn, umschalten, zig mal gesehen.

Aber ich will nicht behaupten das ich da anders ticke, in den Nachrichten wirkt das alles immer so "unecht" und ich wüsste nicht ob ich einene Nervenzusammenbruch erleiden würde wenn ich vor Ort wäre und ich die Leute ebenso wenig kennen würde als wenn ich vorm TV sitze. Ich denke ich wäre wohl entsetzt, aber nicht mehr als hier...das solche Dinge immer noch tausendfaach weltweit angerichtet werden, aber wirklich berühren kann es mich nicht (mehr?)

Thumbsucker hat gesagt…

Und der Tod von Menschen schließt Mitefühl mit Tieren aus?

Abgesehen davon, dass ich Misanthrop bin(nicht immer, aber immer öfter), sehe ich an den Reaktionen hier, was bewegt und was nicht. Millionen Amerikaner sterben jährlich mangels Krankenversicherung? Interessiert keine Sau. Eine Hubschrauberbesatzung knallt unbewaffnete irakische Zivilisten ab? "Reg dich nicht auf, das ist nun mal so im Krieg.". Die US-Regierung verstößt gegen internationales Recht und befiehlt Kriegsverbrechen? "Thumbsucker du immer mit deinem unguten Antiamerikanismus."
Ist das richtig? Nein, vermutlich nicht. Ist das nachvollziehbar? Definitiv. So gut wie jeder hat schon mal ein Haustier verloren - das ist greifbar, nachfühlbar. Ereignisse in Kriegs/Krisengebieten sind für die meisten von uns virtuell.

Diesen Standpunkt habe ich ganz ohne CNN und Werbung erlangt ;)

wafeperu hat gesagt…

Thanks for your share! very impressive!

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