Terror in den USA


Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Vor allem dann, wenn ihn diese Reise in die USA führt. Die berühmten Nacktscanner - sinnigerweise verkauft vom ehemaligen US-Heimatschutzminister Michael Chertoff(ein Schelm, wer Böses dabei denkt) - sind mittlerweile beinahe Standard, wer nicht nackt vor den Aufsehern der TSA posieren will, hat die Möglichkeit eines sogenannten Opt Out - sprich er lässt sich stattdessen begrapschen und macht sich schon mal grundsätzlich verdächtig. Entsprechend wird man dann auch behandelt.

Zum Begrapschen wird man meist in einen (relativ) sichtgeschützten Bereich des Flughafens gebracht, wo man dann mal erklären muss, warum man denn nicht durch den Nacktscanner gehen wolle - gut beschützt von 3-5 TSA-Officers, während auch noch ein netter Herr im Anzug mit Funkgerät in der Hand die Prozedur beobachtet und oft auch ein Cop in Uniform um eine Ecke schielt - ihr seid jetzt ja erstmal Terrorist, so lange, bis der Pat Down(so nennt man das Begrapschen) der TSA das Gegenteil bewiesen hat. Dabei werden selbstverständlich auch kleine Kinder drangsaliert und genauestens untersucht, denn schließlich könnte der 6jährige süße Fratz eine Bombe an/in intimen Körperstellungen/öffnungen tragen und den USA massiven Schaden zufügen.




Betroffen sind davon allerdings nicht nur Terroristen, sondern auch US-Amerikaner, die mit dem Flugzeug innerhalb der USA reisen. Präsident Obama nennt das eine Notwendigkeit, um die Sicherheit der USA zu garantieren. Mit diesem Überargument wird demnach gerechtfertigt, dass die TSA auf die Grundrechte der US-Bürger pfeift und sie an ihren Genitalien befummelt. Die Handlungsfreiheit der TSA entbehrt dabei jeder Grundlage. So hatte man vor kurzem eigenmächtig entschieden, dass Pat Downs an Flughäfen nicht genug sind und stellte sich kurzerhand an einen Bahnhof, wo man Zugreisende kontrollierte - und zwar bei deren Ankunft am Zielbahnhof, nicht etwa beim Einsteigen, das nenne ich doch mal eine sinnvolle Maßnahme. 

Dass TSA-Mitarbeiter den Reisenden auch noch ihren Proviant abnehmen, um ihn dann selbst zu verzehren, ist eigentlich nur logisch. Schließlich sind ja auch - trotz aller Versicherungen, man würde keine Aufnahmen von Nacktscanner speichern - bereits hunderte dieser Bilder ins Web gelangt. Wo die wohl herkamen, wenn man sie doch nicht speichert? Auch darf man sich die Frage stellen, wie diese Aufnahmen vom Flughafen in die Hände von US-Marshals gelangten, von wo sie den Weg in die Öffentlichkeit fanden.

Von wem hier der Terror ausgeht, steht wohl außer Frage. Al Qaida hat damit nichts zu tun, das Krönchen des Alpha-Terroristen gehört ganz allein der US-Regierung. Mal schauen, wie lange sich die Amerikaner das gefallen lassen, ehe sie selbst mal wo ein Bömbchen legen. Der Widerstand wird immer größer, Reisen in und durch die USA mit dem Flugzeug werden von Vielen schon grundsätzlich abgelehnt und nur noch angetreten, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Und Osama? Der hat gut lachen.


3 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Ja das ist absolut notwendig. Die kleine könnte ja eine Roboter Puppe sein, die bis zum rand mit Sprengstoff gefüllt ist. Ich bin ja mal gespannt wann es rauskommt, dass die Nacktscanner Krebserzeugen. Denn das nehme ich mal stark an. Es wird doch nix anderes sein, als ein schwaches Röntgin gerät. Und wie wir ja alle wissen, ist röntgin nicht unbedingt gesung. Im gegenteil.

Anonym hat gesagt…

Die Frau betatstet das Mäüdchen, weil eine andere Person ihr Sprengstoff am Körper befestigt haben könnte, den die Person dann im Flugzeug explodieren lässt. Ist doch logisch oder?

darkchyld hat gesagt…

weil nicht mehr genug zum befummeln fliegen muessen die zugreisenden auch befummelt werden. *wichtig nick*
meinen persoenlichen ausraster hatte ich, als ich von den tsa-schloessern erfahren habe. so dringend muss ich dann doch nicht in die usa.

 
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