Das Geheimnis des Clapham Wood


Das "Clapham Wood Mystery" ist der Name für eine Reihe von Ereignissen in einem Wald in West Sussex, England. Seit den 60er Jahen werden im Clapham Wood immer wieder unnatürliche Phänmoene beobachtet, was dem Wald in England und unter Geisterjägern eine zweifelhafte Popularität einbrachte.


Wie bereits erwähnt, begannen die seltsamen Beobachtungen in den 60er Jahren. Viele Menschen wollen Ufos über den Wäldern gesichtet haben, andere berichten von dem Gefühl, verfolgt zu werden und davon, von einer unsichtbaren Kraft gestoßen zu werden. Messungen mit einem Geigerzähler ergaben leicht erhöhte Werte von Radioaktivität - was besonders merkwürdig ist, denn der Boden in dieser Gegend ist stark kalkhältig. Auch Nebelerscheinungen will man beobachtet haben, die wie aus dem Nichts in der Mitte des Weges auftauchten und vor sich hinwaberten, ehe sie wieder spurlos verschwanden.

1975 kam ein weiteres Phänomen hinzu, das auch von der nationalen Presse aufgegriffen wurden. Immer wieder verschwanden Haustiere im Wald - vorwiegend Hunde. Zwei Hunde lösten sich in Luft auf, ein dritter verschwand in den Wäldern und wurde wenige Tage später wieder gefunden. Nachdem Bello wieder aufgetaucht war, litt er an einer unbekannten Krankheit und musste eingeschläfert werden. Auch der Hund einer in der Gegend urlaubenden amerikanischen Familie verschwand im Wald und wurde einige Tage später gefunden - tot und mit massiven Verletzungen, so als hätte man ihn geschlachtet. Nachdem die Presse von diesen Ereignissen berichtete, meldeten sich immer mehr Haustierbesitzer, die ihren Liebling seit einem Spaziergang im Wald vermissten. Die Fälle konnten nie ganz aufgeklärt werden und führten zu neuen Spekulationen rund um den Wald.

Der Clapham Wood hat auch 4 menschliche Todesopfer gefordert. Das Erste davon war der Polizeibeamte  Peter Goldsmith. Er ging 1972 in der Gegend des Waldes wandern und verschwand spurlos. Seine Leiche wurde 6 Monate später entdeckt. 1975 verschwand Leon Foster spurlos. Er galt 3 Wochen lang als vermisst, ehe man seine Leiche im Wald fand und bergen konnte. Im Oktober 1978 verschwand Reverend Harry Neil Snelling wie vom Erdboden und blieb für 3 Jahre unentdeckt. Erst 1981 fand man seine Leiche. In allen 3 Fällen erklärte der Gerichtsmediziner die Todesursache für nicht natürlich und die Tode blieben vorerst ungeklärt.
Erst als im September 1981 die geistig verwirrte Obdachlose Jillian Mathews verschwand, kam Bewegung in die Ermittlungen rund um die Morde. Jillian verschwand spurlos und wurde 6 Wochen später wieder gefunden. Tot - erwürgt und brutal vergwaltigt. Die Polizei begann nun, alle 4 Todesfälle genauer unter die Lupe zu nehmen und bald wurde Tim Withers festgenommen, vor Gericht in allen 4 Fällen schuldig gesprochen und wanderte auf Lebenszeit in den Bau.

Das Verschwinden der Haustiere blieb vorerst ungeklärt. Erst als 1987 das Buch "The Demonic Connection" erschien, gab es eine mögliche Lösung des Rätsels um die verschwundenen und geschlachteten Hunde.
Der Autor des Buches, Charles Walker, wurde von einem Kopf des Satanskultes "Friends of Hecate" (Freunde der Hekate, der griechischen Göttin der Magie, der Nekromantie und des Spuks) kontaktiert.
Dieser gab an, mit seinen Jüngern in den Wäldern satanische Rituale abgehalten und zu diesem Zweck die verschwundenen Haustiere geopfert zu haben. Der Satanist gab weiters an, dass Menschen in "hohen Positionen" Mitglieder des Satanskultes seien und diese keinerlei Störung dulden würden, weswegen man weiterhin in den Wäldern sein Unwesen treiben wollte. Allerdings hatte man nicht mit der Aufmerksamkeit durch die Presse und mit Mutter Natur gerechnet, denn als "Der große Sturm von 1987" über das Land hinwegfegte und große Teile des Wälder verwüstete, musste der Satanskult sich schließlich geschlagen geben und sein Revier verlagern.

Die Mythen und Geschichten rund um den Clapham Wood tragen noch heute zu vielen Diskussionen und Gerüchten bei. In vielen Büchern wird das "Mystery of Clapham Wood" erwähnt, Theorien werden gesponnen, denn Viele wollen nicht an die logischen Erklärungen und an Tim Withers als Mörder glauben.

Hier noch eine 25minütige Doku mit hervorragenden Aufnahmen des Waldes und vielen Hintegründen. Lohnt sich, auch die Kommentare zu den Videos auf YouTube zu lesen. Einige berichten dort von ihren eigenen Erfahrungen im Clapham Wood. Kann man glauben, muss man aber nicht ;-)

Teil 1




Teil 2



2 Responses So Far:

Kilgore Trout hat gesagt…

Vielen dank! Hab vor kurzem darüber gelesen, wollte weiterrecherchieren und der Name ist mir entfallen.

Thumbsucker hat gesagt…

Nix zu danken - war halt leider auch wieder nix mit echten Geistern ;)

 
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