Die U-Bahn als Kunstobjekt


Während die U-Bahn Stationen bei uns meist aussehen, wie eine riesige öffentliche Toilette und man froh ist, wenn man aus den stinkenden Höhlen wieder rauskommt, hat man sich in Schweden richtig was einfallen lassen und eine Subway konstruiert, die sich hinter keinem mir bekannten Museum verstecken muss.
Hölle noch mal, ich würde dort glatt einziehen.








































Wow.


15 Responses So Far:

sirris hat gesagt…

sieht sehr genial aus!

Thumbsucker hat gesagt…

Welch seltener Gast in meiner Huette ;)
Yep, da kann eure U-Bahn nicht mithalten, gell?

andre hat gesagt…

Wenn ich das seh muss ich irgendwie an die stinkende Höhle unter New York denken:D:D

Thumbsucker hat gesagt…

Yikes! Ich sag nur 20th Avenue Station, Brooklyn. Sowas hast du noch nicht gesehen, das ist ne Tropfsteinhöhle die nach Urin riecht, zum Kotzen ^^

campkillyourself hat gesagt…

da freut man sich ja richtig auf's u-bahn fahren, immer wieder was zu entdecken
kann mich noch an meine woche in berlin erinnern, da hatte ich nach ein paar tagen schon zu viel ^^

Thumbsucker hat gesagt…

Eine Woche Berlin(und Hamburg) würde mir auch mal gefallen. Allerdings nicht wegen der U-Bahn, ich bekomme in Öffis immer die Krise ;)

cbscbs hat gesagt…

"Wie gerne würd ich jetzt in Schweden sein..." *sing*

Wobei diese roten Decken in mehr sofort die Impression einer Hölle geweckt haben. Vor allem das erste Bild. Sieht aber trotzdem genial aus :).

Thomas hat gesagt…

Die spektakulärsten Stationen die du hier zeigst, sind wohl ziemlich weit abseits vom Zentrum. Ich jedenfalls habe es geschafft, fast zwei Jahre in Stockholm zu wohnen, ohne jemals in der "Hölle", in der mit den lustigen Statuen oder in der mit dem Schachbrettboden gewesen zu sein und ich hatte kein Auto, bin also nur U-Bahn gefahren.

Das Problem mit den Stationen in den Außenbezirken ist, dass man abhängig von der Richtung dort auch gar nicht hinwill, weil das nicht immer die besten Viertel sind und weil man z.B. ganz nach Westen (was eine schlechte Gegend ist) vom Zentrum aus schon mal über eine Stunde U-Bahn fahren kann, bis man am Ende ist.

Thomas hat gesagt…

Korrektur: Hab nochmal geschaut, man fährt auf der roten Linie nach Westen doch nur 35 Minuten von der Altstadt aus... mein Zeitgefühl bedarf wohl noch Überarbeitung.

Thumbsucker hat gesagt…

Hast du da irgendwelche Hintergrundinfos bzw. weißt du, wie das von statten ging? Ich vermute mal man hat da heimische Künstler arbeiten lassen.

Nachdem ich von Stockholm keine Vorstellung habe, hätte ich eigentlich gedacht, dass man das - zwecks touristischer Attraktion - eher im Zentrum gemacht hätte, denn wenn die Realität den Fotos entspricht, sind diese Stationen ja wirklich sehr sehenswert.

Thomas hat gesagt…

Genaues weiß ich leider auch nicht... Wikipedia sagt, man hat seit 1957 Künstler beauftragt, die Stationen zu gestalten.

Die U-Bahnstationen sind ganz teilweise ganz nett, wobei sie meiner Meinung nach nicht die größte Sehenswürdigkeit Stockholms ist.

Die Stadt insgesamt kann ich allerdings sehr empfehlen, vor allem im Sommer. Jeder der mich dort besuchen war, war begeistert.

Thumbsucker hat gesagt…

Wir haben generell vor, unsere Destinationen mehr in diese Richtung zu verlagern. Schweden, Norwegen, Island - mit Hauptaugenmerk auf Island von wegen der herrlichen Natur.
Bist du auch mal aus Stockholm rausgekommen, um dir ein wenig das Land anzusehen?

Thomas hat gesagt…

Ich weiß nicht, inwiefern Island billiger wurde aufgrund von deren Finanzkrise und der isländischen Krone, die damit unter Druck geriet, aber früher mal, war das das mit Abstand teuerste nordische Land.

Norwegen ist ziemlich sicher auch heute noch teuer, also in etwa ein Drittel bis die Hälfte teurer als das ohnehin schon teure Schweden. Mit teuer meine ich, das in Schweden ein durchschnittlicher Hamburger im Pub am Abend ca. 19 Euro kostet und auch bei Museumseintritten unter 10 Euro pro Ticket recht wenig los ist. Allerdings kann man für in etwa 9-10 Euro recht anständig mit Selbstbedienung Mittagessen unter der Woche.

Bei Norwegen muss man noch entsprechend mehr rechnen, bzw. klagen Schweden da schon immer da sei alles so teuer und Norweger fahren extra über die Grenze nach Schweden zum Einkaufen.

Bisher habe ich über Norwegen nur gehört, es sei extrem teuer :) Und ein Zitat von einer Norwegerin: "Oslo itself is like a smaller, less nice, more expensive Stockholm." - der Rest vom Land soll aber schön sein.

Island ist ein bisschen weiter weg, deswegen weiß ich weniger drüber :) Kann sein, dass es mittlerweile recht leistbar geworden ist.

Wir waren auch in anderen Landesteilen, klar. Südschweden sind wir ganz umfahren, da kann ich am ehesten die Insel Gotland empfehlen, oder aber auch Kalmar (ein paar wenige Fotos z.B. hier http://www.flickr.com/photos/16433898@N06/sets/72157621837648202/)

Dann waren wir noch ganz im Norden in Abisko (http://de.wikipedia.org/wiki/Abisko), was einen ganz eigenen Charme hat: Arktisches Klima, Rentiere, Mitternachtssonne, kilometerweit keine Menschen. Wenn du gerne Natur sehen willst, würde ich dir also den hohen Norden Schwedens nahe legen.

Thumbsucker hat gesagt…

Island ist noch immer schweineteuer, aber dort bekommt man(zumindest für meinen Geschmack) immerhin was geboten für's Geld und man trifft nicht so viele Landsmänner wie im All Inclusive Clup in Belek oder auf Chalkidiki ;)

10€ für den Museumseintritt schockieren mich nicht, aber die 19€ für einen Hamburger sind obszön. Zu den Preisen in Norwegen fehlt mir der Vergleich. Ich weiß nur, dass Norweger - im Verhältnis zu uns - relativ hohe Bezüge haben, inwieweit sich das mit den Lebenshaltungskosten wieder ausgleicht, wäre interessant. Werde ich mir in den nächsten Tagen mal ergooglen.

Südschweden gefällt mir sehr gut, ich mag die Häuser - sehen heimelig aus.
Um deinen Taiwan Urlaub beneide ich dich auch ;)

Anonym hat gesagt…

Traumhaft - sieht super aus - das sollte überall so sein !!!

 
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