Homöopathie "heilt" Homosexualität


Bis heute wusste ich noch nicht mal, dass es einen "Bund Katholischer Ärzte" gibt.
Nun bin ich schlauer und zwar nicht nur bezüglich dubioser Ärztebündnisse, sondern auch bezüglich der "Behandlung" von Homosexualität.

Folgendes steht dort zu lesen:



Immerhin hat man beim Katholischen Ärztebund bereits erkannt, dass Homosexualität keine Erkrankung ist - somit ist man immerhin schon ein wenig schlauer als der Vatikan und diverse schwachsinnige Idioten christliche Elemente - dass man diese Tatsache aber noch eigens auf einer Website für Ärzte erwähnen muss, ist etwas fragwürdig. Auch, dass Mediziner Homosexualität mit "religiösen, psychotherapeutischen und medizinisch-homöopathischen Möglichkeiten" bekämpfen wollen, stimmt mich doch etwas nachdenklich und lässt mich an der Ausbildung heutiger Mediziner zweifeln. Klingt nach Exorzismus mit Baldrian statt Weihwasser.

Solltet ihr also Lust auf einen gleichgeschlechtlichen Partner verspüren - kein Problem. Ein paar Globuli, ein wenig Gelaber über den lieben Gott und schon seid ihr astrein hetero.

Bald gibt es diesen Verein auch in Österreich. Hurra.


6 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

bleibt die frage ob die geschätzten damen und herren wohl heterosexualität genauso bekämpfen können...?

und mal nebenbei, wenn homosexualität keine krankheit ist, warum dann therapiemaßnahmen ergreifen???o.O

schade das manche konservativen, engstirnigen christenmenschen immernoch nicht in der lage sind ihr hirn einzuschalten und mal nachzudenken, ehe sie derartigen mist verbreiten.
wenn gottes schöpfung makellos ist und alles was auf erden geschieht gottes wille, warum dann nicht auch die liebe oder auch nur anziehung zweier menschen zueinander, die vielleicht zufällig beide männer oder frauen sind? sollte der christengott wirjrklich so fehlbar sein.

schade das selbst ärzte (sollte eine mindestmaß an bildung vorraussetzen) offenbar zu solch simplen gedanken nicht in der lage sind, solange sie "glauben"

bleibt zu hoffen, das sie irgendwann aufwachen und sich schämen...

wieder mal ein beweiß dafür das religion eine krankheit ist...ich empfehle ein paar wirksame "hochpotente globuli" und eine psychotherapie

Thumbsucker hat gesagt…

Ja, das sehe ich auch so. An sich habe ich ja tiefsten Respekt vor Ärzten und der Verantwortung die sie tragen. Aber sobald Religion ins Spiel kommt, scheint es mit dem logischen Menschenverstand komplett vorbei zu sein.

MarsTheMars hat gesagt…

"Homosexualität ist keine Erkrankung" aber "Es gibt folgenden Therapieansätze gegen homosexuelle Neigungen"! Was für ein Schwachsinn und das von Ärtze!!! Mit Schwachsinn meinte ich natürlich nicht daß es keine Erkrankung ist, sondern den Widerspruch! Fazit: man kann Bildung haben und troztdem ein Idiot sein. Nichts neues leider!

Thumbsucker hat gesagt…

Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass viele Ärzte auch nur Fachidioten sind, die zwar ihr Fach beherrschen, aber es ansonsten mit der Intelligenz nicht so haben. Anders kann ich mir diesen Verein nicht erklären.

Ich kann mir grundsätzlich keinen Arzt erklären, der an Gott glaubt - gerade die sollten es eigentlich besser wissen.

Sir Gonzo hat gesagt…

Ich frage mich, ob das auch für die vielen (versteckten) schwulen christlichen Priester, Mönche (etc.) und lesbische Nonnen im Kloster gilt...
Wie dem auch sei, mit christlicher Nächstenliebe hat der Scheiß, den die da planen, überhaupt nichts mehr zu tun.

Thumbsucker hat gesagt…

Ist die viel zitierte "Christliche Nächstenliebe" - abgesehen von ein paar wenigen Klostern weit ab vom Schuss - überhaupt noch existent?

Katholizismus und Nächstenliebe(oder Toleranz) passt imo nicht zusammen und dieser seltsame Ärztebund beweist das mal wieder.
Religion verblendet.

 
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