Verdammt...immer diese Babybomben!


Jetzt, da Osama in irgendeinem streng geheimen US-Militärknast 24/7 befragt wird, oder im Meer versenkt wurde, oder eigentlich schon 2002 (wahlweise auch 2001) tiefgekühlt wurde, steigt die Terrorgefahr erst recht auf ein absolutes Maximum, das die USA zu konsequenten Sicherheitsmaßnahmen veranlasst. Dazu gehört es also nicht nur, dass ihr euch von einem Nacktscanner grillen lasst, vor einem freundlichen TSA-Vergewaltiger die Hosen runterlasst und in eine Terrordatenbank aufgenommen werde, sollte euer Name auch nur ein klein wenig unamerikanisch klingen... Dazu gehört fortan auch, dass sich 2 TSA-Vergewaltiger über euren Nachwuchs hermachen. Könnte ja schließlich sein, dass ihr Sprengstoff in den Darm des kleinen Scheißers gepappt habt und an Bord des Flugzeuges eine fette Babybombe hochgehen lasst.


Man muss aber auch die Vorteile bedenken. Abgesehen davon, dass dem Kleinen nach einer TSA-Kontrolle der Stuhlgang merklich leichter fallen dürfte, kann er sich so auch gleich von klein auf an den netten Überwachungsstaat gewöhnen, der ihn künftig auf seinem Weg durch's Leben begleiten wird. Auf diese Art erfährt euer Nachwuchs schon früh, dass er ein potentieller Terrorist ist, die Geburtstagskarte mit dem 20$ Schein von der Homeland Security geöffnet wurde, ehe der Postbote sie in den Briefkasten steckt und RFID-Chips ein nettes Spielzeug sind. Wenn man ins Kinderzimmer dann auch noch eine Nanny Cam, also einen kleinen Plüschbären mit eingebauter Überwachungskamera hockt und den Kindern schon früh genug beibringt, dass sie gegenüber den Behörden gefälligst die Klappe zu halten haben, sind die lieben Kleinen für die Zukunft gewappnet - und die Welt ist wieder ein bisschen sicherer.

Danke :-)


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