Die Jagd der USA auf Terroristen


Vor einigen Tagen wurde in den USA ja mal wieder der Patriot Act verlängert. Er wurde primär dazu geschaffen, um den US-Behörden nach 9/11 mehr Freiheiten bei der Jagd nach Terroristen zu geben. Obama hatte vor seiner Wahl zum Präsidenten noch vollmundig angekündigt, den Patriot Act außer Kraft zu setzen - nun ja, dass nach der Wahl nicht gleich vor der Wahl ist, muss man ja nicht weiter ausführen.


Wie diese Jagd nach Terroristen aussieht, demonstriert das Vorgehen der US-Polizei gegen einen Hör- und Sprachbehinderten, dessen Hobby es ist, Busse, Züge und Straßen zu fotografieren und zu filmen. Ist nix dabei, sollte man sich denken - machen ja schließlich Viele, Flickr und YouTube sind voll mit Bild- und Videodokumenten von Fans öffentlicher Verkehrsmittel, aber mittlerweile wurde das anscheinend zum Verbrechen erklärt. Oder besser - obwohl es nicht illegal ist, darf die US-Polizei mal eben ein Verbrechen daraus konstruieren und sich dabei auf den Patriot Act berufen.

Vor einigen Jahren hätte man dieses Video noch als Comedy aufgefasst - heute ist es bitterer Ernst.







Tut mir leid - das kann mir keiner schönreden. Unterstellt mir Antiamerikanismus, unterstellt mir Vorurteile - ist mir egal. Was dort drüben abgeht, ist ein schlechter Witz.


0 Responses So Far:

 
Real Time Web Analytics