Die nächste US-Präsidentin


Wer dachte, dass die geschätzte Sarah Palin schon die Krone der Schöpfung darstellen würde, der hat noch nicht dem zarten Stimmchen von Michele Bachmann gelauscht. Diese Frau wurde in Waterloo geboren und Waterloo dürfte den USA auch bevorstehen, wenn man Michele zur Präsidentin macht, denn gegen sie wirkt selbst Bush wie Stephen Hawking. Wenn man sich ihren Vorschlag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in den USA mal durchliest, weiß man auch, warum:


Für alle, die Englisch nicht so gut beherrschen und jetzt nicht extra Leo anwerfen wollen:
Die Frau, die sich um das Amt der US-Präsidentin bewirbt, möchte demnach die Arbeitslosigkeit bekämpfen, indem sie die Mindestlöhne der arbeitenden Bevölkerung Amerikas einfach streicht. Klar - die 7,25$ pro Stunde(vor Abzug der Steuern), mit denen viele Amerikaner nach Hause gehen sind natürlich viel zu hoch. Die gehören weg, Firmen sollen ihren Arbeitern gefälligst bezahlen, was sie wollen. Mit diesem Modell würden die USA wieder in die Sklaverei abrutschen, denn mit dem Mindestlohn kann man in den USA jetzt schon kaum den Lebensunterhalt bestreiten, weswegen viele Amerikaner oft 2-3 Jobs ausüben. An mindestens 5 Tagen pro Woche, meist 10-12 Stunden lang mit einer Woche Urlaub pro Jahr.

Das sind sie, liebe Leute. Das sind die Politiker, welche die Interessen des Volkes vertreten.

Und weil das alles gar so lustig ist, hier noch ein paar Zitate von Michele Bachmann. Wer anschließend glaubt, dass diese Frau das Dümmste ist, was die US-Politik je ans Tageslicht befördert hat, der liegt damit vollkommen richtig.









Ich empfehle ihr eine Karriere an einem Orangenstand in Florida. Für mindestens 12 Monate. Und dann soll sie noch mal über Mindestlöhne philosophieren.


4 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Naja, aber Florida ist doch eine sehr schöne Gegend... ^^

Ich denke, da lassen sich "bessere" Alternativen für sie finden!

Thumbsucker hat gesagt…

Ein drittklassiges Pornoset in einer billigen Absteige in Detroit...?
So könnte sie auch gleich einen Beitrag zur sexuellen Revolution der christlichen Heteros in den USA beitragen, nachdem Schwulenhochzeiten ihrer Meinung nach die Größte Bedrohung für die USA in den letzten 30 Jahren sind...

Anonym hat gesagt…

Naja die Amis haben wenigstens einen Mindestlohn. In Deutschland diskutiert man immer noch, ob man einen einführen sollte.
Es gibt mittlerer weile immer mehr Menschen die von dem was sie verdienen nicht mehr Leben können und trotz arbeit noch auf Zuzahlungen von Staat angewiesen sind. Während sich andere Mitmenschen mit ihrem Geld die dicken Hvannas anzünden.

Thumbsucker hat gesagt…

In Deutschland(und Österreich) gibt es im Gegensatz zu den USA immerhin ein halbwegs funktionierendes Sozialsystem. Wirst du als Ami arbeitslos, kannst du deine Kreditraten nicht mehr bezahlen, verlierst dein Haus, landest auf der Straße und kommst nur schwer wieder auf die Beine - dort gibt es kein soziales Auffangnetz.

Mit einem Tageslohn von 72,50$(brutto, da wird also noch ordentlich abgezogen, Steuer müssen ja schließlich auch bezahlt werden) kann kein Mensch existieren . Für 5€ Stundenlohn würde bei uns auch kaum jemand arbeiten gehen.

 
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