Ein letzter Wunsch


(Wahre) Geschichten von Tieren und Menschen berühren mich immer wieder, da kommt meine sentimentale Ader zum Vorschein, so auch bei der folgenden Story aus Cedar Rapids im US-Bundesstaat Iowa, wo sich viele Menschen zusammengetan haben, um einem sterbenden Obdachlosen seinen letzten Wunsch zu erfüllen.



Der 57jährige Kevin McClain war schon seit einigen Jahren obdachlos und lebte mit seinem Hund "Yurt" im Auto. Vor einem Monat aber schlug der Lungenkrebs mit aller Macht zu, Kevin wurde schwer krank in eine Klinik gebracht, wo man schnell feststellte, dass man nichts mehr für ihn tun konnte. Hund "Yurt" wurde ins Tierheim gesteckt. Als man Kevin vom Krankenhaus zum Sterben in ein Hospiz brachte, erzählte er den Sanitätern, dass er einen Hund besitzt und es sein größter Wunsch wäre, ihn vor seinem Tod noch mal zu sehen. Kevin hatte Glück und kam an einen Sanitäter, für den sein Job nicht einfach bloß ein Job ist, sondern dem auch etwas an den Menschen liegt, um die er sich kümmert und die er transportiert.

Nachdem der Rettungsdienst auch im örtlichen Tierheim assistiert, wusste der Sani, was zu tun war. Kurzerhand holte man Hund "Yurt" aus dem Zwinger und brachte ihn zu seinem Herrchen ins Hospiz. Die Wiedersehensfreude war riesengroß, Hund und Herrchen auf dem Sterbebett kaum zu trennen. Vor wenigen Tagen verstarb Kevin. Yurt wurde von einer Familie aufgenommen und gewöhnt sich nun an sein neues Zuhause.



Hm...Tiere und Menschen...haben oft eine innigere Verbindung, als Menschen untereinander. Woran das wohl liegen mag...

Hier gibt es die gesamte Bildergallerie: kcrg.com


6 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Menschen sind ekelhaft. Tiere sind mir auch lieber.

Thumbsucker hat gesagt…

Nicht alle Menschen, aber zu viele.

Anonym hat gesagt…

menschen sind wunderschön genauso wie alle anderen lebewesen auf diesem planeten! das was uns ekelhaft macht sind die knoten in unseren köpfen. die angst vor dem loslassen falscher wertvorstellungen und das nicht imstande sein den alltäglichen lernprozess zu sehen und zu nutzen.

Thumbsucker hat gesagt…

Hm...ich sag's mal so: rein technisch gesehen ist der Mensch an sich ein Wunderwerk. Nur leider kommen zu viele von uns mit einem Defekt vom Fließband.

Anonym hat gesagt…

ohne eigendlich Worte, schön dass es noch Menschen gibt, die auch daran Denken! Bei mir ist es auch soweit.

Daniela hat gesagt…

doch, ich heule. habe vor nicht allzulanger zeit ähnliche erfahrungen mit einem hospiz machen dürfen. aus meiner sicht der allerbeste ort für sterbende, die aus irgendwelchen gründen nicht zu hause bleiben können-oder keins haben. ich kann nur sagen: jede spende an ein hospiz ist eine gute tat. die leute dort machen das aus überzeugung und sie haben genug zeit, sich um die menschen zu kümmern, im gegensatz zu krankenhäusern oder pflegeheimen.

 
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