Von windeltragenden Terroristen im Rollstuhl


Im Namen der Sicherheit und um uns vor dem allgegenwärtigen Terrorismus zu schützen, ist für die TSA in den Vereinigten Staaten Vieles möglich.
Man kann Flüssigkeiten und Nagelfeilen an Bord eines Flugzeuges verbieten, uns alle durch Nacktscanner hetzen, kleine Kinder begrabschen, Menschen mit exotisch klingenden Namen rausziehen um sie eigehender zu befragen und uns den Burger abnehmen, um ihn selbst zu essen.
Man kann aber auch eine 95jährige im Rollstuhl und mit Leukämie im Endstadium dazu zwingen, ihre Erwachsenenwindel abzulegen und auszuhändigen, denn schließlich könnte es sich ja um eine Bombe handeln.

Für Rollstuhlfahrer gibt es auf US-Flughäfen ein eigenes Sicherheitsprotokoll. Dieses beinhaltet einen kompletten Pat-Down des Behinderten sowie eine genaue Untersuchung des Rollstuhls, denn laut TSA eignen sich die hervorragend, um explosive Gegenstände zu verstecken. Jean Weber wollte ihre Mutter von Florida nach Michigan holen, damit sie im letzten Stadium der Leukämie und vor ihrem Tod mit ihrer Familie zusammensein konnte. Am Northwest Florida Regional Airport, also einem kleinen Flughafen, von dem nur Inlandsflüge abgehen, schob sie ihre 95jährige Mutter durch die Sicherheitskontrollen und löste einen Alarm aus, den anscheinend nur TSA-Beamte wahrnehmen, denn Jean Weber hatte davon nichts mitbekommen.
Der freundliche TSA-Beamte von nebenan bat sie und ihre Mutter zur Seite und begann mit einem kompletten Pat-Down, also einer eingehenden Untersuchung der betagten Rollstuhlfahrerin. Als es daran ging, der alten Dame die Hose runterzuziehen, bemerkte man, dass sie eine Inkontinenzwindel trägt und trug Jean Weber auf, mit ihrer Mutter in einen der Waschräume zu fahren und ihr die Windel - die einzig Saubere, die man dabeihatte, der Rest befand sich im Gepäck - abzunehmen, denn die Windel wäre verunreinigt und würde sie bei der weiteren Durchsuchung behindern(sic).
Jean Weber hat nun Beschwerde eingereicht und wird kommende Woche rechtliche Schritte prüfen, um gegen die entwürdigende Prozedur vorzugehen.

Nun werden vermutlich wieder einige sagen "Irgendwer könnte der alten Frau ja eine Bombe in die Windel gestopft haben, die muss man klarerweise durchsuchen.".
Nein, muss man nicht. Alles hat seine Grenzen, es gibt ein Recht auf Privatsphäre und allerspätestens bei der Windel einer 95jährigen Leukämiekranken im Rollstuhl ist diese Grenze erreicht. Das ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass die Maßnahmen der US-Regierung vollkommen außer Kontrolle geraten sind und zur Hölle noch mal - ich würde gerne Obama(oder irgendeinen Kongressabgeordneten, Senator, whatever) sehen, wenn man seine Mutter erst mal auf's Klo zerrt und ihr die Windel vom Leib reißt, ehe man sie in die Air Force One oder in einen Flieger einsteigen lässt, den schließlich könnte man JEDEM eine Bombe in die Windel stopfen, das ist kein exklusives Privileg der amerikanischen Durchschnittsbevölkerung.

Wir haben "im Namen der Sicherheit" bereits so viel von unserer Freiheit geopfert, dass wir uns schon gegenseitig terrorisieren, denn diese Maßnahmen sind nichts weiter als Terror im wahrsten Sinne des Wortes. Anschläge der Al Kaida sind gar nicht mehr notwendig, um uns in Angst und Schrecken zu versetzen, das machen unsere Regierungen schon von ganz allein und mir stellt sich auch die Frage, was man mit dem angeblichen Tod von Osama bin Laden erreicht hat - nämlich genau nichts. Null. Nada. Zumindest nicht für uns, die Bürger eines Landes. Den Regierungen passt das natürlich ganz gut ins Konzept, denn schließlich sind wir nun alle noch viel gefährdeter(gerade hat es vor unserem Fenster gekracht, war das ein Selbstmordattentäter oder doch nur ein Auspuff? Ich mach mir gleich in die Hosen vor Angst) und die Sicherheitsmaßnahmen gehören darum nochmals verstärkt.

Wird Zeit, dass wir die richtigen Terroristen identifizieren. Die hocken nicht im Zelt in Afghanistan, sondern in unseren Parlamenten.


5 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Gängige Praxis:
Beschäftige die Menschen mit Nichtigkeiten damit sie das wirklich Wichtige aus den Augen verlieren.

Anonym hat gesagt…

Tja - ein Grund mehr nicht mehr in die USA zu reisen - gleiche oder schönere Flecken gibts ja zuhauf in der Welt. Deren Vorteil ist: einem wird nicht schon vor/bei der Einreise klargemacht, dass man ein potentieller Terrorist ist. Sollen doch diejenigen, die sich gerne begrapschen und erniedrigen lassen dorthin - ich brauchs nicht ;-)

Anonym hat gesagt…

Erst kürzlich haben Moslems ein 5-6 Jähriges Mädchen zu einem Militärstraßenposten geschickt mit der aufforderung dort den Knopf zu drücken. Die haben null skrupel!

Genau das selbe mit der Angst der Grenzler, vollverschleierte Moslemfrauen raus zu winken. Mit diesem Ganzkörperpinguinanzug sind auch genug Moslemterroristen geflohen.

Wer will ausschließen, dass ein behinderter Moslem in den Windeln die Bombe bei sich führt mit der er sich in die Luft jagen will mit möglichst vielen ungläubigen damit er ins paradies kommt mit seinen 70 Jungfrauen und 20 schwulen Jünglingen die im ständig Wein reichen.

Pebbi hat gesagt…

Ich glaube, mein Vorschreiber trägt auch Windeln.... Vermutlich am Kopf bei dem geistigen Dünnschiß den er von sich gibt.
Mann, Mann was für ein Vollpfosten.

Thumbsucker hat gesagt…

Erst kürzlich wurde ein Deutscher im mittleren Alter gesucht, der ein zwischen 3 und 9 Monate altes Baby mehrfach vergewaltigt hat. Skrupellose Arschlöcher gibt es in jeder Kultur und von jeder Nationalität.

Wenn du jetzt auch noch ein wenig die Zahlen gegenüberstellst, wie viele Moslems in den letzten 20 Jahren von uns Westlern umgebracht wurden, und wie viele Westler durch "behinderte" Moslems mit Sprengsätzen unter ihren "Ganzkörperpinguinanzügen" umgebracht wurden, ist dein Kommentar vollkommen an den Haaren herbeigezogen.

 
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