Frau stillt ihren eigenen Vater


Da bin ich wieder. Nachdem das Wochenende perfekt war und ich so richtig erholt bin, dachte ich mir, ich zieh mich zu Wochenbeginn gleich mal wieder ordentlich runter und gebe mir eine Dosis Mensch.
In meinen Feeds der Abartigkeiten bin ich heute über eine besonders bizarre Familie gestolpert.


"Ich gebe meinem Vater die Brust, um sein Leben zu retten" lautet diese Schlagzeile. Die ist nicht etwa frei erfunden, ein verspäterer Aprilscherz oder in netter kleiner Photoshop - die ist echt.
Sonia Ortiz-Allen gibt ihrem Vater die Brust und das hat einen relativ einfachen und verständlichen Grund:
Muttermilch heilt Krebs. Yup.
Irgendwo hat Sonia mal gelesen, dass Muttermilch Krebs heilt und nachdem ihr Vater an dieser Krankheit leidet und sie ohnehin gerade ihr eigenes Kind stillt, lässt sie den alten Herrn gleich nach ihrem Säugling an die Brust. Freilich war die Nachricht von krebsheilender Muttermilch nicht mit wissenschaftlichen Untersuchungen untermauert, aber egal.

"Es ist nichts anderes, als würde ich meinen Sohn stillen - das hat überhaupt keine sexuelle Komponente.", sagt Sonia.

Mhm. Ich würde ihr gerne die Frage stellen, warum sie ihre Muttermilch nicht abpumpt und in Flaschen füllt, sondern ihren Vater stattdessen an ihrer Brust saugen lässt.

Hoffentlich macht dieses Beispiel keine Schule...


4 Responses So Far:

Pebbi hat gesagt…

Vielleicht bin ich ja verklemmt, aber ich finde es irgendwie befremdlich....

Thumbsucker hat gesagt…

Das hast du aber noch nett formuliert...

Anonym hat gesagt…

http://web.archive.org/web/20100605043242/http://www.pickmeupmagazine.co.uk/real_lives/Pick_Me_Up_Real_lives_I_breastfeed_my_dad_article_298453.html

lesen

Thumbsucker hat gesagt…

Interessante Story, danke für den Link. Steht dennoch auf sehr wackligen Beinen:

http://derstandard.at/1271374879470/Versuchsreihe-HAMLET-Komplex-in-der-Muttermilch-toetet-Krebszellen-ab

"Ob Krebs dadurch geheilt wird, untersuchte man vorerst noch nicht, denn alle Probanden stammten aus einer Patientengruppe, die ohnehin für eine chirurgische Tumorentfernung kurz nach dem Eingriff terminisiert gewesen war."

 
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