Kommunikationsschwierigkeiten


Dieses Video macht derzeit im Web die Runde. Es zeigt einen Afroamerikaner, der in einem Bus in Korea ein älteres Ehepaar anbrüllt und attackiert. Grund für diese Auseinandersetzung war ein simples Missverständnis.
Der Koreaner wollte dem Afroamerikaner lediglich einen Platz anbieten.
Er sagte auf Koreanisch "Niga Yuh gi anja", was soviel heißt wie "Sie können hier sitzen", was der Afroamerikaner mangels Sprachkenntnisse als "Nigga" verstand und durchdrehte.





Was lernen wir daraus? Wenn man die jeweilige Landessprache nicht versteht, sollte man erst mal höflich nachfragen, anstatt herumzurüpeln, um solche Missverständnisse aufzuklären. Oder einfach zu Hause bleiben und die Menschen in ihrem Land nicht mit seiner Dummheit belästigen.
Ich hasse sowas. Wir sind zwar prima darin, von Fremden in unserem Land Manieren, Anpassung und Integration zu verlangen, aber viele von uns benehmen sich im Ausland selbst, wie der letzte Prolet.



28 Responses So Far:

Alex hat gesagt…

ich warte anon1 :D

Thumbsucker hat gesagt…

^^ ich auch.

Wobei dieses Video einen Gewissenskonflikt auslösen dürfte, denn ein Schwarzer vs Asiaten...auf wen soll man sich da einschießen?

So nebenbei @all: es ist durchaus legitim und zulässig, Afroamerikaner "Schwarze" zu nennen. "Black Guy, Black Dude, etc." hat nichts mit Rassismus zu tun und seltsamerweise hyperventilieren nur wir Europäer deswegen, einen Afroamerikaner stört das NICHT, außer er ist Bürgerrechtler und hat sonst gerade keinen Grund, sich aufzuregen.

Anonym 1 hat gesagt…

Der arme Afroamerikaner... durch dieses Missverständnis hat er nun große Probleme bekommen.

Thumbsucker hat gesagt…

^^

Anonym hat gesagt…

Lil'jon und der Beef mit der (Far-)Eastside ...

Thumbsucker hat gesagt…

An den musste ich auch denken.

Anonym1 hat gesagt…

Wenn man sich das Video paar mal anschaut... alle Massentransportmittel auf der Welt gleich... überall Feiglinge welche sich nicht trauen dem Aggressor nieder zu strecken... verlegen wegschauen. Schade das ich nicht in der Bahn gesessen bin. Ich hätte meine wahrste Freude gehabt und wäre noch von den kleinen Koreanern als Held gefeiert worden :-D

Thumbsucker hat gesagt…

Zivilcourage ist nicht jedermanns Sache. Hat nicht mal was mit Feigheit zu tun, eher mit ner Art Schockzustand. Dabei bräuchte es nur einen einzigen, der die anderen wachrüttelt, ein wenig herumplärrt und zum Eingreifen motiviert.

Viele denken sich auch "warum sollte ich mich für jemanden abstechen lassen". Muss man auch akzeptieren.

Anonym hat gesagt…

Ich habe mal erlebt, das sich einer in eine Prügelei zwischen 3 Türken gegen ein Pärchen eingemischt hat und dies so schlichten wollte.
Das hat so geendet, dass sich das Pärchen schnell verkrümelt hat und der Typ der ja nur schlichten wollte sich dann von den dreien bis in die Bewustlosikeit prügelten.
Da frage ich mich, wer war jetzt der Klügere ?
Der Typ der sich eingemischt hat, oder die geschätzten 30-40 Leute die mit mir der Sache aus dem weg gegangen sind.

Thumbsucker hat gesagt…

Keiner von denen war klug. Wenn sich die 30-40 Leute zusammengetan hätten, wären die miesen Typen davongelaufen wie kleine Mädchen.

Die Polizei sagt als Verhaltensregeln in so einem Fall:
1.Polizei anrufen
2.Vorbeigehende/herumstehende Leute ansprechen - notfalls anschreien(löst sie aus ihrem Schockzustand), damit mehrere Personen hingehen, um zu schlichten - KEINESFALLS allein hingehen.
3.Die Typen nicht anfassen
4.Sie laut und mit fester Stimme ansprechen, sie davon in Kenntnis setzen, dass die Polizei jede Sekunde hier ist, sie nicht duzen, nicht beleidigen.

Anonym 1 hat gesagt…

[quote]Da frage ich mich, wer war jetzt der Klügere ?[/quote]

Streitschlichter sind meist Schwuchtel. Wenn man sich da einmischen will, sollte man das erstens überraschend machen, körperlich überlegen sein und vor allem Bock auf eine Schlägerei haben :-D Alternativ eine schwarfe Schusswaffe besitzen wo man keine Skrupel hat, diese auch einzusetzen.

Wer da lauthals zu den Schlägern hinläuft um mit denen friedlich interkulturell diskutieren zu wollen, bekommt natürlich Schläge.

Thumbsucker hat gesagt…

Wieder eine Lektion aus dem Kapitel "Diplomatie im europäischen Bürgeralltag" ^^

Bei einem Verhältnis von 3:1 braucht's vor allem auch eine Portion Todessehnsucht und Masochismus.

Anonym 1 hat gesagt…

Rohe Gewalt und heimtücke reicht aus, um sehr schnell aus drei gleich zwei zu machen. :-D

In fremden Städten kann die Faust lockerer sitzen als daheim in der Region. Den daheim ist das wiedererkennungsrisiko größer, sofern man denen nicht das kurzzeitgedächnis rausgeprügelt hat :-D

Thumbsucker hat gesagt…

Man kann ja Strumpfhosen, ein Cape und eine Augenbinde anlegen, dann ist das Wiedererkennungsrisiko gebannt und du wirst gleichzeitig zur Legende ^^

Den passenden Namen geben dir dann schon die Medien ;)

Alex hat gesagt…

einfach immer drauf auf solche leute.. sehe ich sogar ähnlich.. zur not muss der typ halt abtreten wenn er sich nicht beruhigen lässt bzw. irgendjemanden ernsthaft gefährdet..
aber anon1 stinkt trotzdem

Thumbsucker hat gesagt…

Mit Reden kommt man bei solchen Typen ohnehin nicht weiter. Wenn die jemanden verprügel wollen, dann suchen sie sich ein Opfer, jff. Das Problem ist halt, dass sie immer in Gruppen auftreten, einer allein ist ohnehin zu feige.

Abgesehen von seinem rassistischen Dünnpfiff ist mir Anon1 ehrlichgesagt lieber, als linke Haarspalter, die mit dem Finger auf dich zeigen, wenn du einen Afroamerikaner "Schwarzer" nennst. Er hat sich hier noch nie von jemandem provozieren lassen, ist nie ausfällig geworden oder hat jemanden beschimpft. Seine Meinung steht ihm zu, auch wenn viele (zum Glück) komplett anders ticken.

Weißt du...ich wurde hier schon als Rassist beschimpft, weil ich scherzhalber "Weisse" als "Bleichgesichter" bezeichnet habe(ich bin selbst eins), ich wurde als Volksverhetzer beschimpft, weil ich Bilder von Leichen im Ganges gepostet habe und als Rassist bezeichnet, weil ich den Sinn eines kulturellen Brauches hinterfragt habe. Damit will ich keinesfalls rechte Gedankengänge entschuldigen oder gar schönreden, sondern lediglich klarstellen, dass das andere Extrem um keinen Tick besser ist und oft sogar noch schlimmer und intoleranter.

Anonym 1 hat gesagt…

[quote].ich wurde hier schon als Rassist beschimpft,[/quote]

Du ein Rassist? LOL Ich bin einer :-D

http://www.youtube.com/watch?v=c1u9_f_ndAU

Thumbsucker hat gesagt…

Yep, so ist das, wenn man zur politischen Mitte gehört.
Die Linken sagen man ist ein Rechter und die Rechten bezeichnen einen als Linken, dabei will man unterm Strich eigentlich nur seine Ruhe ;)

Alex hat gesagt…

also unsere politische Mitte in Deutschland ist was anderes als du..

Thumbsucker hat gesagt…

Was bin ich denn deiner Meinung nach - Links oder Rechts?
Manche bezeichnen mich vermutlich schon reflexartig als Rechts, weil ich mit Anon1 kommuniziere.

Anonym 1 hat gesagt…

[quote]Was bin ich denn deiner Meinung nach - Links oder Rechts?[/quote]

Bist ein neutraler, ein multi-menschen-kompatibler und ich bin rechts... so rechts das selbst Hitler nur eine linke Zecke wäre :-D

Thumbsucker hat gesagt…

"ich bin rechts..."

Vielleicht wirst du eines Tages ja doch noch munter ;)
Lebt sich wesentlich angenehmer, ohne Feindbilder. Im Zweifelsfall kannst du ja noch den Liberalismus probieren.

campkillyourself hat gesagt…

" so rechts das selbst Hitler nur eine linke Zecke wäre :-D " bei sowas beschleicht mich immer das Gefühl als ob Du trollen würdest :-p

Kane hat gesagt…

Ahhh Koreaner und Schwarze, das passt doch eh nicht zusammen...

Koreaner haben von Grund auf ne Abneigung gegenüber schwarze... warumauchimmer, darüber hatte ich mal was gelesen.

Ich gehe mal davon aus, der schwarze wusste davon und das Wort "Niga" hat das Fass einfach zum Überlaufen gebracht!

Stellt euch vor, ihr seid schwarz und lebt in einem Dorf voller Ku Klux Klan Mitglieder, man wird automatisch Paranoid, kann man leider nix machen, nur dieses Exemplar wollte ja noch beweisen das er "balls" hat, der Schuss ist nur nach hinten losgegangen...

Alex hat gesagt…

links!

Thumbsucker hat gesagt…

@camp: diesen Eindruck habe ich auch manchmal ^^

@Kane: naja - wenn ich weiß, dass ein Volk mir gegenüber Vorurteile hat, dann sollte ich mich erst recht entsprechend benehmen, um die Vorurteile abzubauen, anstatt herumzuprollen und einen auf Gangsta zu machen ;) Wird vielleicht daran liegen, dass die USA in Südkorea eine Menge Truppen stationiert haben. Die militärische Präsenz eines anderen Landes in Österreich würde mir auch auf den Sack gehen.
Detail am Rande: 46% der Südkoreaner sind Atheisten, das finde ich interessant.

@Alex: Mmmh...ein wenig, nicht zu sehr. Ich würde mir eher die Hand abhacken, als Grün zu wählen, gestehe ein, dass wir ein EU-weites Asylpolitikproblem haben, bin aber gleichzeitig pro Multikulti-Gesellschaft, bin gegen erweiterte Befugnisse der Polizei, aber für das strenge Exekutieren vorhandener Gesetze und bin für die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften, schon aus Protest gegen das homophobe Pack unter Österreichs Bürgern und wenn ich auf die Straße gehen würde, dann für eine Bildungsreform.
Die Widersprüche könnte ich jetzt endlos fortsetzen, ich sehe mich selbst mitte links ;)

Alex hat gesagt…

Wenn ich mir hier die SPD angucke die enstprechend mitte links sein soll, dann fällt mir da wesentlich weniger Bewusstsein gegenüber Missständen die von Regierungen oder Regierungsorganen erzeugt wurden auf. Die wollen nur mehr Sicherheit und das zu jedem Preis.. das hat für mich nichts mit linkem denken zutun.. da also eine derart verblendete Partei als mitte links gilt würde ich mich immer als sehr links bezeichnen wenn ich mich einordnen müsste..
Die grünen machen auch nur die Politik die sie in den Umfragewerten hoch hält, daher würde ich die auch nicht wählen.
Du bist doch nicht wirklich für das strenge Exekutieren aller vorhandenen Gesetze oder? (Marihuana, Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht etc)
Rechten Regierungen könen die eigenen Leute doch gar nicht dumm genug sein..

Sorry für die grausige rechtschreibung und mangelnde groß- und kleinschreibung

Thumbsucker hat gesagt…

Doch, ich bin für das rigorose Exekutieren vorhandener Gesetze. Ich weiß nicht, wie das in Deutschland ist - in Österreich werden zum Beispiel Sexualstrafdelikte viel zu milde geahndet und der gesetzliche Rahmen nicht ausgenutzt. Körperverletzung ist quasi ein Kavaliersdelikt und schwerer Diebstahl wird auf freiem Fuß angezeigt. Wir kontrollieren Radfahrer, lassen aber weiterhin die Idioten im Auto mit dem Handy am Ohr den Verkehr unsicher machen. Wir akeptieren rassistisch motivierte Gewalttaten, aber wenn ich "Schwarzer" oder "Neger" sage, wird sofort mit rechtlichen Konsequenzen gedroht.

Marihuana, VDS und Urheberrecht gehören grundsätzlich EU-weit überarbeitet, was aber nicht passieren wird. Die einzigen Parteien, die diesbezüglich realistisch sind, sind die Grünen(und die Piraten, die haben aber kein Gesamtkonzept) und Grün ist in Österreich unwählbar. Ne Freundin von mir wurde von einem Alkolenker getötet, der zuvor schon mal (stark)alkoholisiert nen Unfall verursachte - trotzdem wurde er auf freiem Fuß angezeigt, musste ein wenig Strafe zahlen, eine Nachschulung machen und bekam die Fahrerlaubnis zurück, irgendwo krankt es da im System, u know what I mean?

Das Problem ist: wir(du, ich, Kane, Anon1, CampKillYourself - egal, welche soziale Schicht, egal ob arbeitslos oder mit Job, egal welche Religion, egal welche Nationalität - wir werden alle gleich gevögelt) haben keine Lobby. Wir können nicht eben nach Brüssel marschieren und einem EU-Abgeordneten 100.000€ für das Durchdrücken einer Regelung anbieten. Wenn wir nicht bereit sind, mal auf die Straße zu gehen und Forderungen zu stellen, wird man uns immer weiter vergewaltigen. Und da beginnt das eigentliche Problem: unterm Strich sind wir, die Bürger, uns relativ einig darüber, woran es krankt. Aber solange wir genug zu Essen haben und das Fernsehprogramm uns weiterhin bedudelt, bleiben wir auf unserer Couch hocken und beschweren uns im Internet über das, was uns stört. Tatsächlich aktiv werden - Fehlanzeige.
Daraus resultiert die Frage: wie bewusst ist es uns wirklich, in welche Richtung wir uns entwickeln?
Die Antwort: wir bekommen unterm Stich, was wir verdienen.

 
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