Love and other Drugs - Gefangen sein im eigenen Körper


"Es ist sehr schwierig, zu akzeptieren, dass ich jetzt sprechen kann, aber eine Stunde später bringe ich kein Wort mehr raus." sagt Sam.
Sam ist 24. Letztes Jahr hatte er während eines Fußballspiels eine Reihe schwerer Schlaganfälle. Die Ärzte sagten, WENN Sam überlebt, wird er wohl nie wieder gehen oder sprechen können. Doch die Liebe und Fürsorge von Sams Verlobten belehrte sie eines Besseren.





:-/


10 Responses So Far:

Anonym 1 hat gesagt…

Frage mich ob der Type immer noch so lustig herumgrinzt wenn seine Tussy mit anderen dann rumvögelt und keinen Bock mehr auf ihren behinderten Kumpel hat :-D Es sei den der Type hat reiche Eltern

Thumbsucker hat gesagt…

*seufz*...wenn man deinen Kommentar ein wenig umformuliert, das "Tussy" durch "Verlobte" ersetzt, das "rumvögeln" streicht, lieferst du sogar einen berechtigten Einwand, ohne die Story zu vergewaltigen und ihr den menschlichen Touch zu rauben ;)

Hut ab, wenn sie bei ihm bleibt. Kann ihr aber auch keiner einen Vorwurf machen, wenn sie ihn verlässt, um ein "normales" Leben zu führen.

Anonym 1 hat gesagt…

Meine Worte wären vermutlich wie bei AliensII oder Leviathan - "Töte mich"

In meiner Patienenverfügung hab ich das verfügt und das mich notfalls einer umbringen soll. Sollte es irgendwann einmal soweit kommen, glaube ich das die ganzen "Freunde" alle zu feige dazu wären und man vor sich hin schimmelt ohne sich selbst zur Strecke bringen zu können.

Thumbsucker hat gesagt…

Yep, da muss ich dir zustimmen. Ich habe keine Angst vor dem Tod (nö, auch keine Todessehnsucht, ich lebe gerne ;)), aber der Gedanke, dass man in so einem Zustand Jahre oder gar Jahrzehnte vor sich hin "stirbt", macht mir schon ein wenig Angst.

Anonym 1 hat gesagt…

Irgendwo im Web gabs einen Bericht von so einem Typen der aus irgend einem Grund im Bad ohnmächtig wurde und im Waschbecken ertrunken ist. Der hat zuvor verfügt das er keine Lebensverlängernden Maßnahmen etc. wünscht. Als die Mutter ihren Sohn so gesehen hat, hat sie den Notarzt gerufen der den Kerl nach einer halben Stunde wiederbelebt hat mit schwersten Hirnschäden. Vormund hat nun die Mutter und die will ihren halb Hirntoten Sohn nicht gehen lassen und die Patientenverfügung ist null und nichtig, weil kein Arzt sich daran halten will und die Mutter das auch nicht will.


Lustig auch ein anderer Fall von so einem Typen den man am Herz operiert hat. Als er entlassen wurde ist er vor der Klinik wieder zusammengesackt und in ein art Koma gefallen bei vollem Bewustsein. Todesängste soll er gehabt haben... da er schiss hatte, dass die in seiner Tasche die Patientenverfügung finden wo er verfügte, dass er keine Lebensverlängernden Maßnahmen wünscht und die die Geräte abschalten sollen. Erst Wochen später konnte er sich bemerkbar machen.

Ist richtig schade das man im Web diese Artikel nicht mehr findet. Sollte mir angewöhnen mehr als PDF lokal zu speichern.

Thumbsucker hat gesagt…

Beide Fälle sind Horroszenarien. Ein Wachkoma stelle ich mir sehr schlimm vor. Wenn du über solche Artikel stolperst - bitte per Mail an mich(oder hier in den Kommentaren), darüber würde ich hier auch gern mal schreiben. Mangelt aber an glaubwürdigen Berichten - bringt die Sache irgendwie mit sich ;)

Auch die Euthanasie gehört mal ordentlich und öffentlich diskutiert.

Anonym hat gesagt…

Habe auch einmal einen Bericht im BBC gesehen. Da gaben sie einem Schwerkranken mit Lämungen Extasy und der konnte sich dann für einige Zeit völlig normal bewegen. Nur leider zerfrisst die Droge ja irgendwann das Gehirn. Aber die Droge soll ja so ähnlich wirken wie verliebt sein. Vielleich ist da ein Zusammenhang erkennbar.

Thumbsucker hat gesagt…

Yep, das ist der Haken an der Sache - bei vielen Medikamenten. Die notwendige Dosis schädigt wieder andere Organe und der Kreislauf beginnt von vorne.
Die Frage ist halt, ob man nicht besser 5-10 halbwegs glückliche Jahre hat, in denen man voll da ist und kommunizieren kann, dafür dann an Nierenversagen stirbt, als bis zum Tod als sabbernder Lappen, der für sein Umfeld nur eine Belastung ist, dahinzusiechen.

Susi im Wunderland hat gesagt…

man hab ich geheult...es ist eifach so krass wie schnell man nichts mehr kann...und vor allem finde ich es krass zu sehen wieviel vom alten ich in einem behinderten menschen villt steckt...von außen ist es immer schwierig vorzustellen...und wenn man sich vorstellt in seiner situation zu sein und sich nicht mitteilen zu können...es ist echt ein glück, dass sie zumindest etwas gefunden haben.....und auch seine verlobte finde ich sehr stark...ich weiß nicht ob ich das könnte....

Thumbsucker hat gesagt…

"ich weiß nicht ob ich das könnte.... "

Wenn jemand das nicht kann, ist das verständlich. Ich könnte es vermutlich auch nicht. Oder besser nicht für den Rest meines/des Lebens meines Partners.
Ich würde aber defintiv auch nicht so leben wollen, wie der arme Kerl. Eine Stunde am Tag "wach" sein und dann wieder in diesen Zustand zu driften...nein.

 
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