Americas most haunted Holzhütte


Wir alle fürchten uns gerne. Zumindest wenn der Grusel berechenbar ist und man ihn sich möglicherweise nur einbildet. Die meisten kennen das Gefühl, das einen befällt, wenn man durch ein leerstehendes Haus schleicht - idealerweise auch noch Nachts und man versucht, die Geräusche zu deuten, oder darüber rätselt, was sich da vorne im Licht der Taschenlampe bewegt hat.

Eines dieser Häuser, dem man den Titel "Most Haunted House" in America verliehen hat, ist Myrtles Plantage.


Myrtles Plantage ist im Grunde nichts weiter, als eines der vielen alten Holzhäuser, wie man sie haufenweise in den USA findet. "The Myrtles" wurde 1796 von General David Bradford erbaut, damals nannte man die Plantage allerdings noch "Laurel Grove". Der General machte sich vor allem einen Namen durch Whiskeyschmuggel und musste bald vor Washingtons Truppen fliehen. Als er 1808 verstarb, verkaufte seine Witwe das Haus ihrem Schwiegersohn Clark Woodruff, welcher es wiederum weiterverkaufte an Ruffin Gray Stirling. Stirling und seine Frau bauten so lange an ihrem neuen Haus herum, bis es nahezu doppelt so groß war und gaben ihm seinen heutigen Namen, "The Myrtles".



Von da an begann der angebliche Fluch, der auf "The Myrtles" lastet. Eine Reihe von Morden und Unglücksfällen begann mit dem Tod von Stirlings Sohn, der Spielschulden nicht zurückzahlen konnte/wollte und als Dank dafür in "The Myrtles" erstochen wurde. Stirling selbst verstarb 1854 unter angeblich nicht geklärten Umständen und hinterließ das Anwesen seiner Frau. 1871 hatte man auf "The Myrtles" den dritten Todesfall zu beklagen. Der Schwiegersohn der Stirlings wurde auf der Veranda des Anwesens angeschossen, schleppte sich über die Treppe nach oben und verstarb dort in den Armen seiner Frau.


Die nächsten Jahre verliefen relativ unspektakulär. Drei Mal wechselte "The Myrtles" den Besitzer und es kam zu keinen weiteren Vorfällen. 1951 begannen die Sichtungen ungewöhnlicher Phänomene und Geistererscheinungen, die sich bis heute fortsetzen. In den 1970er Jahren wurde die Plantage von ihrem Besitzer Robert Ward komplett überholt. Das mittlerweile gewaltig große Anwesen erhielt eine Rundumerneuerung, doch die Erscheinungen verschwanden damit nicht. Die Wards begannen, penibel Tagebuch zu führen und verfassten Artikel für verschiedenste Magazine in den USA über den Spuk in ihrem Anwesen.



Die Legende verweist beim Ursprung des Spuks auf den ehemaligen Besitzer Clark Woodruff zurück.
Woodruff, zu Lebzeiten kein Guter, hielt sich eine Sklavin namens Chloe. Wie damals üblich(aber gesellschaftlich geächtet), stellte er an seine Sklavin hohe Ansprüche. Tagsüber musste Chloe auf den Feldern harte Arbeit leisten, Nachts durfte sie unter ihrem Besitzer arbeiten - als seine Geliebte. Als Woodruff seine Sklavin eines Tages dabei erwischte, wie sie an seiner Tür lauschte, ließ er ihr ein Ohr abschneiden. Von da an soll Chloe einen grünen Turban getragen haben, um die hässliche Narbe zu verbergen. Als Woodruff ihr Jahre später auftrug, eine Geburtstagstorte für seine Tochter zu backen, bekam er mehr, als er verlangte. Chloe mischte hochgiftige Oleander in die Torte. Nur Woodruff selbst überlebte diesen Giftanschlag, da er nicht von der Torte probierte. Seine gesamte Familie fiel Chloes Rache zum Opfer und verstarb an den Folgen des giftigen Oleander.

Die restlichen Sklaven hatten Angst vor der Bestrafung Woodruffs, die ihnen nun bevorstand. Darum rissen sie Chloe mitten in der Nacht aus ihrem Bett, zerrten sie hinaus in die Plantage und knüpften sie an einem Baum. Ihre Leiche wurde später abgenommen, mit Steinen beschwert und in einem Fluss versenkt. Seitdem soll Chloe auf "The Myrtles" ihr Unwesen treiben. Gäste der jetzigen Frühstückspension berichten immer wieder davon, eine Frau mit grünem Turban entweder an einem Baum hängen, oder über das Grundstück schleichen zu sehen.



Die Fotos sind - wie üblich - sehr vage und nur mit viel Phantasie lässt sich ein Geist hineininterpretieren. Gäste des "The Myrtles" sind aber felsenfest davon überzeugt, einen Geist gesehen zu haben.
Viele Spezialisten des Paranormalen, Physiker und sogar TV-Geisterjäger wie das TAPS Team haben sich mittlerweile der Sache angenommen und sie alle bestätigten, dass auf "The Myrtles" etwas Übernatürliches sein Unwesen treibt.

Abschließend noch eine 10minütige Fernsehsendung über die Plantage:





Auf YouTube findet ihr über "The Myrtles" noch weitere Videos: klick

Die Myrtles Plantage von oben:




Größere Kartenansicht


Glaubhaft? Ihr kennt mich. Ich glaube nichts, was ich nicht selbst gesehen habe.  Geisterjäger und Gruselfans sind zweifelsfrei davon überzeugt, dass sich dort etwas abspielt. Naja. Wir werden's nie wissen.
Auf jeden Fall hervorragende und billige Werbung für die Frühstückspension ;-)


6 Responses So Far:

Anonym 1 hat gesagt…

Im Nachbarort heißt es, das der Geist von Chloe erst dann frieden findet, wenn es auf der Plantage wieder die alten Sklavenlieder gesungen werden und die Peitschenhiebe tönen.

Thumbsucker hat gesagt…

Hab ich auch gehört - allerdings müssen die Lieder diesmal von ausgepeitschten Weißen gesungen werden, dann gibt Chloe endlich Ruhe.

Alex hat gesagt…

Endlich kann Obama die Weißen versklaven :D

Thumbsucker hat gesagt…

Hoffentlich liest das mal nicht die Tea Party, sonst bringt FOX morgen darüber ne Sondersendung ;)

Aiden hat gesagt…

Du weißt schon, dass TABS gefaked ist, oder? ;-)

Thumbsucker hat gesagt…

Natürlich. So wie ich alles in diese Richtung für Fake halte, bis das Gegenteil bewiesen ist ;)

 
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