Mit 330 Sachen rund um die Isle of Man


Schisser bin ich an sich keiner. Mit 330 km/h auf dem Motorrad eine Runde um die Isle of Man zu drehen, ist aber bei weitem zu viel für klein Thumbsucker ^^
Alle in diesem Clip zu Sturz gekommenen Fahrer haben's überlebt. Irre. Zumindest den Typen, der den Berg runter ist, hatte ich schon abgeschrieben.










So - und hier also mal wieder die Anti-GEMA Maßnahme für die Lizenzrechtopfer aus Deutschland - haltet euch halt die Ohren zu, damit ihr das böse urheberrechtlich geschützte Lied nicht hört:

video


14 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Gema Problem :(

Anonym hat gesagt…

Gema :(

Thumbsucker hat gesagt…

Ach FUCK, dieser Verein geht mir absolut gegen den Strich.
Werde den Clip etwas später für Deutschland auf Blogger hosten.

Anonym hat gesagt…

Was genau ist diese Gema eigentlich?

Thumbsucker hat gesagt…

Die GEMA verwaltet und verwertet die Rechte an den Songs und achtet drauf, dass niemand einen Song öffentlich wiedergibt, ohne dafür entsprechend zu zahlen. Nachdem Google/YouTube und die GEMA sich nicht auf einen festen Betrag pro angeklicktes Video einigen können, sind in Deutschland viele Clips nicht zu sehen.

Anonym hat gesagt…

Also "viel" ist noch deutlich untertrieben. Dat is eher wie ein Schachbrett. Nur dummerweise darfst du die schwarzen Felder nicht (mehr) betreten. Es gibt für den flammenden Waldbewohner ein nettes Plugin. Wird mit heimlich, schleichend oder verstohlen übersetzt.
Bislang sind keine viralen Eigenschaften erkennbar. (Hab´s mit drei AV Progs probiert).
Die GEMA hat übrigens mal sinnvoll angefangen, bis sie bemerkt haben, daß der Staat sie nicht aufhält. Die GEbühren MAfia.
Wie auch immer. Mein Äger schwindet jedesmal wenn ich dat Plugin aktiviere, den Mittelfinger Richtung Bildschirm ausstrecke und mich dann gemütlich zum filmgucken zurücklehne.
sl

Anonym hat gesagt…

Zuschauer sein bei solchen Rennen...
Stell Dir mal vor Du stehst da irgendwo an der Strecke. Es macht ZOOOOMM! und vorbei. OK, wir können dann nach Hause.

Thumbsucker hat gesagt…

Besser kann man es gar nicht beschreiben ;)

Die GEMA will von YouTube 12 Cent pro View(hatten sogar schon mal mehr verlangt), während Rechteverwerter in anderen Ländern sich mit 5-8 Cent zufriedengeben. Das klingt nicht viel - das ist bei angeblichen 2 Milliarden Videoviews pro Tag(die natürlich nicht alle auf Musikvideos ausfallen, aber doch zu einem großen Teil) ein Haufen Geld, der da zusammenkommt.

Verstehe ich, dass YouTube nicht mehr gesprächsbereit ist. Ist halt saudumm für die vielen deutschen User, aber solange die den Hals nicht vollkriegen, wird sich daran leider nix ändern.

Anonym hat gesagt…

Und wie dämlich das Ganze ist, erkennen wir an älteren Musikstücken.
Die älteren Menschen die sich noch die Schallplatte gekauft haben, können es nicht hören, weil sie keinen Bock haben den alten Plattenspieler aus dem Keller zu kramen. Ne abgenudelte Platte kling auch echt irgendwann scheiße. Die jüngeren Menschen werden so diese Musikstücke nie kennenlernen. Für mich eine klare loose-loose-loose Situation. Kunde bekommt nix, potentieller Kunde bekommt nix und Künstler bekommt auch nix. Ganz groß!
Selbst wenn ich denen die Vinylplatte mit Kaufbeleg vorlegen würde, könnt ich die Stücke nicht auf Youtube anhören. Wie auch?
Die haben mal schön die Beweislast umgekehrt. Und damit läßt sich so manches anstellen. Macht übrigens die GEZ hier auch gerade verstärkt. Die nennen das dann Haushaltsabgabe. Hier sind Leute am Gange, die über die Banker noch lachen.

Thumbsucker hat gesagt…

Mich wundert es ja, dass man bei Media&Co keine Abgabe bezahlen muss, wenn man mal in eine CD reinhören möchte, ehe man sie kauft.

Die Rechteverwerter in den USA hatten allen Ernstes versucht, Handyklingeltöne als "öffentliche Vorführung" zu deklarieren und wollten dafür natürlich auch Gebühren verlangen. Allerdings hat ein Richter der Sache einen Riegel vorgeschoben und den Antrag abgelehnt. Daran erkennt man schon, wie rotzfrech diese Verwertungsgesellschaften agieren. Noch dazu gab es ja erst vor ein paar Monaten einen Aufschrei amerikanischer Künstler, die noch nie auch nur einen Cent aus den Einnahmen der Rechteverwerter gesehen haben. Da fragt man sich doch nach der Daseinsberechtigung dieser überflüssigen Vereine.

In meinem nächsten Leben werde ich entweder Rechteverwerter oder Abmahnanwalt.

Anonym hat gesagt…

Willst Du wirklich gehaßt werden?
Ich bin aber gerade in Schreiblaune:
Machen wir es mal am Verbreitungszeitraum fest. Als die ersten Urhenerrechtsgedanken aufkamen, wurden Bücher und sonstige Schriften noch mit dem Schiff transportiert. Dat dauert erheblich länger als es heute möglich ist. Soweit ich mich errinnere, hatte man damals sechs Monate vorgesehen. Bei uns hat sich nun die Rechtemafia diesen Zeitraum mal still und heimlich auf 90 JAHRE gesichert!?!?!? Ey, dat Teil is in Sekunden um die Welt! Geht auch ohne Schiff übrigens. Wenn man sich mal anschaut, wie lange die meißte Musik sich verkauft, dann kommst Du auf nicht mehr als zwei Jahre. Saison-Lieder(Weihnachten usw.) mal ausgeschlossen. 20-25 Jahre Urheberrecht sind sicherlich gerechtfertigt. Aber danach sollte eine nichtkommerzielle Veröffentlichung einfach frei sein. Kommerzielle sind natürlich abgabepflichtig. Ist jetzt bei Youtube ein bischen schwieriger. Aber welchen Wert, in Cent, hat denn ein 20Jahre altes Musikstück noch? Vor allem, wenn man es nicht kennenlernen darf?

Thumbsucker hat gesagt…

Die lernen einfach nix. Bei Streamingdiensten wie Spotify zeigt sich ja das gleiche Bild. Letzte Woche haben 7 oder 8 Majorlabels angekündigt, ihre Musik künftig nicht mehr via Spotify anzubieten, weil es nicht "lukrativ" genug sei. Sprich sie verzichten lieber auf die 4-5 Cent, die sie pro Stream von Spotify kassiert haben und gehen leer aus, statt endlich mal ein ansprechendes Geschäftsmodell entstehen zu lassen - denn ich für meinen Teil wäre auf jeden Fall bereit, für 9,90 im Monat zu Hause auf unseren Notebooks und unterwegs via Android oder iPhone Musik zu streamen - ich will das Zeug eigentlich gar nicht kaufen, denn meist verschimmelt der Mp3 Download nach 2 Wochen ohnehin auf einer Festplatte und wird nie wieder angeklickt. Aber gut - wenn die mein Geld nicht wollen, behalte ich es und besorge mir die Musik halt wo anders.

Und obendrauf machen auch noch die Buchverlage haargenau die selben Fehler, die von der Musikindustrie seit Jahren begangen werden. Die Preise für E-Books rechnen sich verglichen mit dem Aufwand überhaupt nicht - kosten ja grad mal 2€ weniger als ein Paperback. Dafür kann ich das Ding im EPUB-Format nicht mal kopieren, um es nem Freund für seinen Reader zu geben. Da bleibe ich lieber bei richtigen Büchern, denn die kann ich auch weitergeben. Obendrauf gehen Händler wie Amazon dann auch noch her und löschen dir dein gekauftes E-Book einfach von deinem Reader, weil sie "vergessen" haben, sich mit dem Lizenzinhaber(oh the irony) zu einigen und darum eigentlich gar nicht das Recht hatten, dir dieses Buch zu verkaufen. Klar bekamen Kunden ihr Geld zurück - aber wenn ich mir ein Buch kaufe, fange an zu lesen und am nächsten Tag ist das Ding von meinem E-Book Reader verschwunden, werfe ich es in die Tonne und bestelle mir künftig wieder richige Bücher(oder borge sie mir aus).

Anonym hat gesagt…

Sie lernen schon, nur an der falschen Stelle, wie Deine Abmahnanwalt-Andeutung schon erklärt. Ich werde auf jeden Fall nichts GEMA-Artiges mehr kaufen, bis dieser Verein so pleite ist, daß sie nicht mehr die Politik beeinflussen können.
An Amazone kann ich, in diesem Punkt, nicht wirklich ein schlimmes Fehlverhalten feststellen. Die haben halt mal einen falschen Verlag ausgewählt. Kann wohl vorkommen. Die Verlage sind es übrigens auch, die Musik vertreiben oder neu aufsetzten lassen(kann für einen Künstler echt grausam sein. Er kann da aber was tun). Hier geht es noch mal ein Stockwerk tiefer. Das ist aber nicht die GEMA. Die Vertreiben nix bis auf Kunden. Die sammeln nur Kohle fürs abspielen. Und verteilen das nach dem Schema: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Will sagen, je mehr du bekannt bist (und damit sowieso am meißten verdienst) desto größter ist dein Anteil. Übrigens der Anteil von allen Künstlern. Ja, wenn daß nicht Nachwuchtalente fördert...
Ich bin übrigens auch für eine "Unterhaltungs-Flatrate". Für meinen Teil ist die aber über die GEZ bereits voll abgezahlt. Sender die ich nicht ansehe - muß ich dafür bezahlen, daß sie mich belügen oder Halbwahrheiten herausbringen. Super! Alter, wenn man kein Radio UND Tv anmeldet, dann wollen die für eine PC über 20 Eisen haben. Gehts noch?!? Ach ja, wenn Du Radio und TV anmeldest ist es billiger als ein einzelner PC mit "potentiellen Internetanschluß", spricht Netzwerkkarte. Find mal ein Ohne. Und hier ist wieder das Thema Beweislast. Mittlerweile mußt Du Dich rechtfertigen warum Du das nicht hast! Das ist weltweit eine finstere Bedrohung. Siehe den Manning, oder den "Oberbösen" den sie umgenietet haben, den ich hier nicht nennen möchte und viele andere mehr. Beweise uns, daß du nicht schuldig bist, ansonsten FEUER!
Dieser Vergleich hingt sicher, da es sich in einem Fall um Rechteverter handelt und im anderen Fall um eine Regierung. Aber wenn schon Rechteverwerter ähnlichen Einfluß auf unsere merkelwürdigen Gestalten haben....

Thumbsucker hat gesagt…

Mir geht es da eigentlich mehr um die Tatsache, dass Amazon überhaupt auf ein von mir gekauftes und bezahltes Gerät zugreifen kann, um Inhalte zu löschen - weswegen der Kindle ohnehin nie in Frage käme.

Die GEZ heißt bei uns GIS und geht ganz genau so vor, wie eure GEZ. Für 3 popelige Sender bezahlen wir 33€ alle 2 Monate - wobei ich dazu erwähnen sollte, dass unser Fernseher ohnehin so gut wie nie läuft. Ich glaube wir hatten ihn zum letzten Mal im September an, wir bezahlen also primär dafür, dass wir ihn abstauben dürfen. Ich bin ja schon gespannt, wann auch für SmartPhones Gebühren fällig werden, denn schließlich können wir damit die öffentlich rechtlichen Sender empfangen(zumindest bei meinem Provider) und Radio hören.

Für eine "Kulturflatrate" würde ich aber sogar noch 20€ drauflegen - vorausgesetzt ich könnte die Musik dann nicht nur streamen, sondern auch runterladen, wie es mir beliebt und auf so viele Geräte kopieren, wie ich möchte. Wobei ich allerdings mit Spotify ganz zufrieden bin bisher - mal schauen, wie lange das so bleibt, wenn die Majorlabels ihren Content abziehen. Simfy in Deutschland steht ja vor einem ähnlichen Problem - zusätzlich haben sie die Gratisnutzungsdauer monatlich auf 5 Stunden runtergedreht und von Haus aus eine geringere Auswahl.

Wenn die Rechteverwerter bei uns nicht so gierig wären, gäbe es in ganz Europa Spotify und Netflix(oder ähnliche Dienste) - damit wäre mein persönlicher Bedarf voll und ganz abgedeckt.
Aber da werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen, bis man sich mal einigt.

 
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