Folterkammer für Olympia 2020


Noch steht nicht mal fest, wo die olympischen Spiele im Jahr 2020 stattfinden werden. In China nimmt man diesen Event und Sport insgesamt allerdings so ernst, dass man bereits jetzt damit beginnt, Kinder zu Athleten heranzuzüchten, um ordentlich Medaillen einzufahren. Dagegen ist der Turnunterricht an unseren Schulen ein Spaziergang - eigentlich muss man sich auch gar nicht wundern, dass die lieben Kleinen bei uns immer öfter zum Moppelchen mutieren.





















10 Responses So Far:

Anonym hat gesagt…

Echt schlimm sowas. Ein bisschen Ehrgeiz ist ja okay aber das geht schon ein bisschen zu weit. In Nordkorea würden dann die Athleten erpresst dass falls sie nicht zurück kommen oder schlechte Leistungen bringen werde Familie und Freunde gefoltert.

Thumbsucker hat gesagt…

Ja, Nordkorea ist da noch weit extremer. Die verbannen auch zu kleine und verkrüppelte Menschen aus der Hauptstadt, nur perfekte Menschen sind dort gestattet.

Johann III. Sobieski hat gesagt…

Man braucht sich nur die jungen Asiatischen Geigenspieler anschauen... die haben auch so eine kalte Spielweise.

Thumbsucker hat gesagt…

Yep, stimmt. Ein krankes Verständnis von "Perfektionismus". Aber im Spitzensport läuft es unterm Strich eh überall ähnlich.

Johann III. Sobieski hat gesagt…

Vor vielen Jahren lief mal im TV eine Doku über eine China-Artistenschule. Da gings wild zu und auch die wo schon längst klar war, dass die nicht gut genug sind und nicht weiter kommen, hat man bis zum ende des Semesters weiter geschunden. Beim Siebtag gabs dann schläge von den Eltern die viel Geld in die Ausbildung gesteckt haben :-D

Thumbsucker hat gesagt…

Eine ähnliche Doku lief vor der letzten Olympiade, allerdings ging es da um Sportler und die Eltern musste nix zahlen für das Training, weil die Kinder eh zwangsverpflichtet wurden. Schläge gab es trotzdem, wenn sie die gesteckten Ziele nicht erreicht haben. Das Training für Eiskunstläufer ist in China eine regelrechte Folter, dagegen ist ein wenig Waterboarding ein Spaziergang.

Anonym hat gesagt…

Naja - man kann die dortigen Verhältnisse nicht mit unseren heutigen vergleichen. Geh mal ein paar Jahrzehnte hier zurück - da sah es hier nicht arg viel anders aus...was natürlich nicht heißen soll, dass ich das ganze gut finde... aber es ist eben leicht auf andere zu zeigen, wenn man die gleichen Fehler schon hinter sich hat ^^

Thumbsucker hat gesagt…

Ja klar, nur wenn man solche Dinge nicht aufzeigt, wird sich daran auch nie was ändern. Man kann nicht Fehler ignorieren, nur weil man sie selbst auch schon mal gemacht hat - dann würden wir ja immer auf dem selben Level stehenbleiben und das ist imo irgendwie nicht der Sinn und Zweck des Lebens ;)

ki hat gesagt…

je besser die schule desto brutaler die coaches, kommt ja nicht von irgendwo dass die Ballett-schulen in russland etwa so einen "guten" ruf haben.
was ich mich frage ist, was den heutigen ausbildern dort in deren kindheit angetan wurde - so vor 30-40 jahren in den selben schulen...

Thumbsucker hat gesagt…

Braucht man nur an die russischen Armee denken. Bei deren "Ausbildungsmethoden" würden unsere Grundwehrdiener vermutlich jeden Abend Daumenlutschend und weinend in einer Ecke sitzen.

 
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