Eat my Dick *NSFW*


Würdet ihr 1000€ bezahlen, um mit 3 anderen Feinschmeckern den Penis und den Hoden eines Transsexuellen(Asexuellen) zu essen? Ich würde das Zeug nicht mal anrühren, wenn man mir 1000€ dafür schenken würde - geschweige denn dafür auch noch Kohle abzudrücken. Aber in Japan(nona, wo auch sonst) ist etwas ganz anderes.

Am 13. April konnte man auf Twitter folgende Nachricht von Mao Sugiymy lesen:
“Please retweet. I am offering my male genitals (full penis, testes, scrotum) as a meal for 100,000 yen…. I will prepare and cook as the buyer requests, at his chosen location.”

Was war passiert? Mao ließ sich kurzerhand an seinem 22. Geburtstag seine Juwelen abschneiden, weil er sie eben nicht mehr brauchte - jeder hat halt so seine geheimen Geburtstagswünsche, warum also nicht. Anders als andere Transsexuelle nahm er das Zeug allerdings mit nach Hause und fror den Kram ein, denn warum Penis und Hoden im Krankenhausmüll entsorgen, wenn man damit noch Kohle scheffeln kann?
Japan wäre natürlich nicht Japan, wenn sich nicht ein paar Leute finden würden, die das Geschlechtsteil samt Anhang mit Lust verzehren. Gemeldet haben sich ein Manga Künstler(aus Gründen der Forschung für seinen Beruf), ein 30jähriges Ehepaar(einfach aus Neugierde), eine attraktive 22jährige Japanerin(weil sie wissen wollte, wie sich das anfühlt) und ein Event Manager(weil es eine Chance ist, die sich einem nur selten im Leben bietet). Am Tag vor dem köstlichen Dinner tweetete Mao "Ich fange jetzt an, die Teile aufzutauen" und postete dazu dieses Foto:


Tags darauf wurde - natürlich in festlichem Rahmen - das leckere Futter zubereitet. Gut gewürzt mit Kräutern der Saison und angerichtet mit Pilzen.



Zubereitet wurden Sack und Penis vom ehemaligen Besitzer selbst, diesen Spaß ließ er sich nicht nehmen, schließlich muss man den Gästen ja auch was bieten für's gute Geld.


Als Draufgabe - und das wird im Originalartikel extra erwähnt, scheint also was ganz Besonderes zu sein - gab es 3mm lange Haare auf dem Hoden(...). Auf dem Bild unten seht ihr, wie das Menü angerichtet wurde.

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Noch ein paar kleine Nahaufnahmen...



Boah...das war das allerste Mal, dass ich mich beim Schreiben eines Posts um ein Haar übergeben hätte.


8 Responses So Far:

Corinna hat gesagt…

Normalerweise wird bei der geschlechtsangleichenden Operation Material des Penis noch benötigt bei der Bildung der Vagina. Im Originalartikel ist ausser in der Überschrift dann von "asexual" die Rede was vielleicht erklärt warum er/sie/es den Penis nicht mehr braucht.

Trotzdem hart zu glauben die Story...

Thumbsucker hat gesagt…

Nachdem es sich in Japan zugetragen hat, zweifle ich keine Sekunde daran... Japaner sind zwar ein freundlicher, netter und disziplinierter Menschenschlag, aber sie haben teilweise sehr seltsame Vorlieben - zumindest für unseren Geschmack.

Corinna hat gesagt…

OK ich glaubs inzwischen auch, Huffington Post hatte das schon vor zwei Tagen habe ich gerade gesehen, nur was mich wundert ist dass sich die Sache schon vor rund sechs Wochen zugetragen hat und erst jetzt in diversen news landet.

Thumbsucker hat gesagt…

Ja das wundert mich auch ein wenig. Wobei Themen, die als erstes in japanischen Blogs aufgegriffen werden, in der Regel doch etwas länger brauchen, bis sie über US-Blogs nach Europa rüberschwappen. Aber 6 Wochen ist doch eine lange Zeit.

Genaugenommen ist die Hysterie drumherum auch ein wenig künstlich, Menschen haben schon abartigere Sachen in den Mund genommen. Aber es ist halt schon eine sehr unappetitliche Angelegenheit.

Anonym hat gesagt…

Das Problem ist, wenn der Penis zu scharf angebraten ist, läßt er sich beim Verzehr nicht mehr richtig 'zuzeln'.
Dann war alles für die Katz... ;-)

Nicole Melanie Richter hat gesagt…

Hey, da ^ spricht aber jemand fließend sarkastisch...

Tabu hat gesagt…

Da kann man Geld draus machen?! lol. Naja, Kanibalismus wäre hier wohl Strafbar. Schockieren tuts mich nu nicht, aber ich fand den Artikel geschrieben weit widerlicher als das Thema.
Naja, nur weils jetzt nen Geschlechtsteil für die Gastronomie ist...es gibt viele Länder, in denen der (schwarze) medizinische Organhandel in großen Stil praktiziert wird. Das finde ich nu weit unmenschlicher, als was zu verhökern, was sonst eh im Müll gelandet wäre und aus freiem Willen entfernt wurde. Nicht, dass es in mir keinen Ekel erzeugt, ich würde sowas nichtmal fürs Zehnfache des Verkaufspreises essen. Ab den Hundertfachen aufwärts, ließe sich darüber reden...*gg*
Es gibt dazu allerdings noch ein gewisses "Aber", was den Verfasser dieses Beitrags und den Kommentar von Corinna angeht.
Was bitte hat Asexualität mit Transsexualität zu tun? Seit wann lassen sich Asexuelle Menschen aufgrund ihres Empfindens die Genitalien teilentfernen? Bitte nicht als Anfeindung missverstehen, aber ich habe wirklich Selten sonen Müll gelesen. Liebe Leute wenigstens bei Wikipedia mal gucken, was Asex eigentlich alles bedeuten kann, dann passieren einem solche Sachen vielleicht seltener. Dieses Gefasel von er/sie/es noch von einer transsexuellen Person zu lesen, wundert mich. "Es" sind noch immer Gegenstände (genauso wie Asexuelle keine Auto-Genital-verstümmler, die nennt man Skopzen). Sorry, Corinna, ist nix gegen dich -kenne dich ja eh nicht- aber die meisten Transsexuellen wollen ja verstanden, akzeptiert, nicht falsch bezeichnet werden, etc. Selber mal damit anderen gegenüber anfangen wäre bei manchen Ts glaube ich erstmal nen Schritt in die richtige Richtung, wenn ich das so lese.
Zudem sehe ich auf den Bildern, mal angenommen, die Geschichte ist wahr nur den Penisschaft. Theoretisch ist der komplett entbehrlich, gibt durchaus Chirugen, die das ganze entfernen und anderweitiges Gewebe wie Darm- oder Armhaut nehmen.

Angelika Wilcke hat gesagt…

Boah...das war das allerste Mal, dass ich mich beim Schreiben eines Posts um ein Haar übergeben hätte.

Ja ich auch.. als ich mir die 5 mm langen Haare im Hals vorstellte ;D

 
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