Krokodil WG *NSFW*


Was die vorwiegend aus Russland kommende Droge Krokodil mit dem menschlichen Körper anrichten kann, habe ich vor einigen Monaten schon gezeigt. Dass sich Drogenkonsum auch auf das Sozialleben eines Menschen auswirkt, muss man wohl nicht näher erläutern. Wobei sich in manchen Ländern die Frage stellt, ob Arbeitslosigkeit durch den Drogenkonsum kam, oder der Drogenkonsum durch Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Wie Drogenkonsumenten im fortgeschritteneren Stadium leben, seht ihr anhand dieser Bildreihe von einer Krokodil-Küche.




















Ich will mir jetzt gar nicht erlauben, ein Urteil über diese Menschen zu fällen, steht mir auch nicht zu. Aber dieses Leben ist keine besonders attraktive Option. Aber das Zeug ist billig und wenn man mal dort unten ist, will man die Sache vermutlich ohnehin nur noch mit einem finalen Trip beenden.


10 Responses So Far:

MarsTheMars hat gesagt…

Ich hatte dein vorherige Beitrag verdrängt! Die Bilder sind im Vergleich harmlos!

Anonym hat gesagt…

Ganz übel. Mir tun diese verlorene Seelen leid - das ist einer der schlimmsten Arten zu leben :(

Thumbsucker hat gesagt…

@MarsTheMars: ich finde die Lebensumstände schon schlimm genug - das ist auch unerträglich, ohne dass man bei lebendigem Leib verwest.

@Anon: yep...ab einem gewissen Level gibt es da auch kein zurück mehr. Ich glaub nicht, dass man sich noch mal auf die Reihe kriegt, wenn man so tief unten ist - vor allem ohne vernünftige Perspektiven. Ohne Job und ohne Geld kann man in Russland eh nur auf's Sterben warten.

MarsTheMars hat gesagt…

Ja, klar! Nun, auf der ganze Welt gibt es Leute die arm sind und die ganz anders reagieren. Wenn es um sterben geht, dann lieber sich aufhängen oder von der Brücke springen. Das ist erschreckend aber ich empfinde kein Mitleid, nicht daß ich kein Herz habe aber sie sich es ausgesucht!

Thumbsucker hat gesagt…

Schwer zu sagen...ich glaub schon, dass man an einen Punkt kommen kann, an dem man so perspektivlos ist, dass man nur noch sein Gehirn betäuben möchte. Oder halt - wie du schreibst - nen Strick nehmen und die Sache beenden, aber das ist vermutlich erst der nächste Schritt, nach dem Betäuben.

Anonym hat gesagt…

Wie heißt es so schön "Bevor du über mich urteilst, tritt in meine Fußstapfen und geh meinen weg." - als Aussenstehender, der dazu noch in "paradisischen" Zuständen lebt, ists einfach zu sagen, dass die selbst Schuld sind an ihrem Elend....

msx78 hat gesagt…

wenn ich solche bilder sehe, frage ich mich viel eher, wie sie zustande gekommen sind! das sind schliesslich alles sehr detailverliebte und sorgsam ausgesuchte sujets, perfekt ausgeleuchtet, effektvoll in szene gesetzt und mit photoshop noch etwas nachbearbeitet. rein handwerklich ist das kunst und ich bin mir sicher, dass es auch als solche betrachtet werden soll (schliesslich hat sich da jemand richtig mühe gegeben). aber was war die motivation des künstlers? welcher sinn steht dahinter?

Thumbsucker hat gesagt…

"Angeblich" wurden sie von einem Fotografen bezahlt, der den Tag eines Krokodil-Süchtigen dokumentieren wollte und dabei entstanden diese Bilder. Ich kann es dir aber nicht garantieren, so lautet die Variante, die auf Reddit kursiert. Ich habe bisher auch noch keine Quelle zu den Bildern gefunden(außer Imgur), sonst hätte ich sie schon verlinkt. Sollte ich etwas finden, werde ich den Post ergänzen.

MarsTheMars hat gesagt…

@Anonym: ich habe nicht gesagt daß sie an ihrer Armut schuld sind aber dafür verantwortlich wie sie damit umgehen! Das gilt für alle Menschen, egal wo und wie du lebst!

Anonym hat gesagt…

Ich kann und will es natürlich nicht beurteilen, wie das Gehirn eines Krokodil-Süchtigen tickt, wenn man erstmal in diesem dunklen Sucht-Gefängnis angelangt ist. Aber ich persönlich würde mir einfach einen Revolver besorgen (dürfte in Russland nicht allzuschwer aufzutreiben sein) und das ganze mit einem "finalen Schuß" beenden. Das ist mit Sicherheit "angenehmer" als langsam bei lebendigem Leib zu verwesen und die Beine und Arme abgesägt zu bekommen.

Denn rauskommen tut man aus diesem rabenschwarzen Loch mit Sicherheit niemals wieder. Selbst Heroin-Süchtige haben es noch "einfacher" (habe gelesen Krokodil ist chemisch gesehen 8x so süchtig machend wie Heroin!!).

Interessieren würde mich, was im Gehirn eines hochgradig Krokodil-Süchtigen stärker wiegt bzw. wie stark es überhaupt noch vorhanden ist: die Sucht vs. Überlebensinstinkt vs. Verlangen nach Selbstmord?

Gibt es da unten überhaupt noch eine Art von Überlebenswillen/instinkt?

PS: hat Medwedew jetzt wenigstens endlich die Rezeptpflicht für Codein eingeführt? Oder verdienen die russischen Pharma-Konzerne immer noch kräftig am Tod mit?

 
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